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RedTube erwirkt EV gegen Abmahn-Firma

Jetzt erst mischt sich auch RedTube selbst in den aktuellen Abmahn-Fall ein. Vor dem Landgericht Hamburg hat das Porno-Portal eine Einstweilige Verfügung gegen The Archive AG erwirkt. Das berichtet die Frankfurter Rundschau. Der schweizer Firma, die hinter den zehntausenden von Abmahnungen gegen vermeintliche Nutzer von RedTube steht, dürfte demnach keine weiteren Abmahnungen mehr verschicken. Zuvor war bereits das Landgericht Köln kräftig zurückgerudert.

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Das LG hatte erklärt, dass einige Kammern, die zuvor den Anträgen der Abmahnanwälte stattgegeben haben, nun "dazu neigen, an ihrer ursprünglichen Einschätzung nicht mehr festzuhalten und den Beschluss aufzuheben bzw. auszusprechen, dass dadurch der Anschlussinhaber in seinen Rechten verletzt wurde".
Laut Landgericht Köln sind mittlerweile zahlreiche Anträge auf Akteneinsicht eingegangen und über 50 Beschwerden gegen Beschlüsse, mit denen den betroffenen Providern die Auskunftserteilung gestattet worden ist. Außerdem ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf eidesstattliche Falschaussage. Wegen des großen Interesses an dem Fall hat sich das Gericht dazu entschlossen, exemplarisch zwei Entscheidungen (Aktenzeichen 228 O 173/13 und 214 O 190/13), in denen die Anträge der The Archive AG von den Kammern zurückgewiesen worden waren, online zu stellen. Sie können in den nächsten Tagen kostenfrei unter www.nrwe.de‚>zitiert die Frankfurter Rundschau Alex Taylor, Vizepräsident von Redtube.

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