Kirch-Prozess: Projekt „Barolo“ belastet Deutsche Bank

Die Deutsche Bank könnte im Kirch-Prozess neuen Ärger bekommen. Laut Süddeutscher Zeitung gibt es einen Beleg, dass die Bank bereits 2002 plante, das Medienimperium von Leo Kirch aufzuspalten und die Teile (u.a. Formel1, Springer-Anteil) zu verkaufen.

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Die SZ zitiert als Beleg eine E-Mail vom Januar 2002 über ein angebliches Geheimprojekt namens "Barolo". In dieser Mail, die auch an den ehemaligen Bankchef Rolf Breuer gegangen sein soll, wären entsprechende Aufspaltungspläne, an denen die Bank gut verdient hätte, konkretisiert worden. Die SZ schreibt, die Mail sei ein "rauchender Colt", also eine heiße Spur.
Es gilt weiterhin zu klären, ob der Ex-Bankchef Breuer einst in einem Interview die Situation von Kirch absichtlich schlecht redete – dies jedenfalls vermutete der inzwischen verstorbene Leo Kirch seit der Insolvenz seines Unternehmens. 

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