Paid Content: BDZV zählt 70 kostenpflichtige Newssites

Paid Content ist auf dem Vormarsch: Eine Zählung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat ergeben, dass mittlerweile 70 Zeitungen ihre Inhalte online mit einer sogenannten Bezahlschranke versehen haben. 2012 zählte der Verband 40 solcher Angebote. Kommendes Jahr werden 100 Bezahlschranken erwartet.

Anzeige

Bei seiner Zählung unterschied der BDZV zwischen komplett freien Angeboten, "Freemium", "Metered Modellen" und "Harte Bezahlschranke". Bei zweiterem bekommen User eine gewisse Anzahl an Beitragen gratis zur Verfügung gestellt. Harte Bezahlschranken bedeuten, dass das gesamte Angebot nur gegen Bezahlung aufgerufen werden kann. 
Wie die BDZV-Untersuchung weiter zeigt, setzen zwei Drittel der Verlage auf ein Online-Abo, das im Durchschnitt acht Euro pro Monat kostet. Ein Tagespass, den über 60 Prozent anbieten, kostet im Schnitt 1,10 Euro. Nur bei wenigen Verlagen (fünf Prozent) besteht die Möglichkeit, einzelne Artikel zum Preis zwischen 3 und 30 Euro-Cent zu kaufen. Darüber hinaus bieten immer mehr Häuser auch ein Digital-Abonnement bestehend aus komplettem Online-Zugang und E-Paper an, das durchschnittlich 19,30 Euro teuer ist.
Eine Übersicht aller Angebote hat der BDZV online veröffentlicht.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige