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China will offenbar US-Journalisten ausweisen

Die Korrespondenten der New York Times und des Finanznachrichtedienstes Bloomberg müssen voraussichtlich zum Ende des Jahres ihre Büros in China schließen. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. 23 Journalisten sei es nicht gelungen, ihre Visa zu verlängern. Der Maßnahme soll in Zusammenhang mit kritischer Berichterstattung über ranghohe Politiker in China zusammenhängen.

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Beide Medien hatten über Korruption in den Familien des ehemaligen Premierministers Wen Jiabao und des amtierenden Staatspräsidenten Xi Jinping berichtet. Die Androhung von Konsequenzen durch US-Vizepräsident Joe Biden blieb offenbar erfolglos. Andere Medien, wie etwa der Spiegel, konnte ihre Pässe für eine Visumsverlängerung einreichen.
Die Webseiten beider US-Dienste sind schon seit Jahren in China gesperrt. Chinas Medien sind wiederum mit hunderten Korrespondenten in den USA vertreten. Es werden Forderungen laut, im Gegenzug die Visa der chinesischen Journalisten nicht zu verlängern.

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