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Sparkurs: Österreichische News nur noch alle 14 Tage?

Die österreichische Wochenzeitschrift News steht angeblich vor „massiven“ Sparplänen. Wie Standard.at berichtet, sei geplant, das Heft in Zukunft nur noch alle 14 Tage an den Kiosk zu bringen. Kommenden Dienstag wollen die Gesellschafter der Verlagsgruppe eine Entscheidung treffen – das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr hält mehr als 50 Prozent der Anteile.

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In einer Mitteilung des Betriebsrates an die Belegschaft der Verlagsgruppe News ist außerdem von „zweistelligem Jobabbau“ die Rede, berichtet Standard.at. Intern habe News-Chefredakteur Wolfgang Ainetter die Pläne der Geschäftsführung als „Todesstoß“ bezeichnet und mit Rücktritt gedroht.
Gegenüber dem Standard verteidigte Geschäftsführer Axel Bogocz die Einsparungen: „Wir müssen uns wie alle General-Interest-Titel mit einem schwierigen Medien- und Werbeumfeld auseinandersetzen.“ Zur Positionierung der News im Leser- und Werbemarkt habe man unterschiedliche Konzeptvarianten zu Auswahl. Diese sähen beispielsweise eine „engere Anbindung“ der News Leben- und der news.at-Redaktionen. Dies hätte auch Auswirkungen auf die „personelle Organisation“, zitiert der Standard. Wie das Blatt berichtet, stehe das Verlagshaus unter großen Rendite-Erwartungen der Gesellschafter. Des Weiteren habe der Verlag den Start ins Digital-Geschäft verpasst wie auch „jahrelangen Auflagenschwindel“ betrieben.
Die Verlagsgruppe News verlegt in Österreich ausschließlich Zeitschriften-Titel. Neben News und dazugehörigen Ablegern wie News Leben oder News Exklusiv gehören auch die Zeitschriften wie Woman, profil, tv media oder Gusto zum Portfolio. Gruner + Jahr ist mit 56 Prozent an der Verlagsgruppe beteiligt. 

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