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P7S1: KKR/Permira machen weiter Kasse

Der nächste Exit ist da: Die Private Equity-Investoren KKR/Permira haben sich am Abend von einer weiteren Tranche ihres großen Aktienpakets an ProSiebenSat.1 getrennt. Nach einem Verkauf von elf Prozent am Kapitalmarkt im September wurden nunmehr 16 Prozent am Unternehmen an die Investmentbanken Merrill Lynch und J.P. Morgan weitergereicht, die mit dem Weiterverkauf beauftragt wurden. Während KKR/Permira damit einen Milliardenerlös erzielen werden, winkt dem Münchner Senderkonglomerat der Dax-Aufstieg.

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Der nächste Exit ist da: Die Private Equity-Investoren KKR und Permira haben sich am Abend von einer weiteren Tranche ihres großen Aktienpakets an ProSiebenSat.1 getrennt. Nach einem Verkauf von elf Prozent am Kapitalmarkt im September wurden nunmehr 16 Prozent am Unternehmen an die Investmentbanken Merrill Lynch und J.P. Morgan weitergereicht, die mit dem Weiterverkauf beauftragt wurden. Während KKR und Permira damit einen Milliardenerlös erzielen werden, winkt dem Münchner Senderkonglomerat der Dax-Aufstieg.

KKR und Permira kommen bei der Veräußerung ihrer  Anteile an ProSiebenSat.1 weiter voran. Nachdem im September bereits elf Prozent am Unternehmen zu seinerzeit 30,67 Euro je Aktie am Kapitalmarkt platziert wurden, machen die Private Equity-Investoren nun zu noch höheren Notierungen Kasse.

In einer Preisspanne von 31,53 bis 32,10 Euro werden nunmehr 35 Millionen Aktien bzw. 16 Prozent des Münchner Senderkonglomerats abgestoßen. Für die Platzierung beauftragten KKR/Permira die Investmentbanken Merrill Lynch und  J.P. Morgan. Die Private Equity-Investorn versilbern ihre Anteile damit für 1,1 bis 1,12 Milliarden Euro. Im September waren bereits 767 Millionen an KKR/Permira geflossen.

Chancen auf Dax-Aufnahme deutlich gestiegen

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Unterm Strich verbleiben damit nur noch 17 Prozent am Unternehmen bei KKR/Permira. Durch den steigenden Streubesitz von nunmehr 83 Prozent erschließen sich für ProSiebenSat.1 neue Optionen. Das MDax-Mitglied hätte durch das Unterschreiten der 30-Prozent-Schwelle ihres Großaktionärs gute Chancen auf eine Dax-Aufnahme.

Mit 7,32 Milliarden Euro wird ProSiebenSat.1 aktuell an der Börse bewertet – damit wären die Münchner aktuell bereits wertvoller als die drei Dax-Schlusslichter K+S, Lanxess und die Lufthansa. Anleger blickten in den vergangenen viereinhalb Jahren auf eine der unglaublichsten Turnaround-Stories der deutschen Börsengeschichte zurück.

Im Frühjahr war ProSiebenSat.1 noch kurzzeitig zum Pennystock verkommen, vergangene Woche leuchteten dagegen schon wieder Notierungen von über 35 Euro auf. Nach der Mitteilung über die Veräußerung des Aktienpakets von KKR/Permira schickten Anleger die Aktie allerdings nach Schluss des Xetra-Handels um 5 Prozent auf 32,50 Euro herunter.

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