Microsoft übertrifft Wall Street-Erwartungen

Der Softwareriese aus Redmond kann es immer noch: Microsoft hat bei Vorlage der Geschäftsbilanz für das abgelaufene Quartal die Analystenschätzungen sowohl beim Umsatz als auch Gewinn deutlich übertroffen. Microsoft setzte 700 Millionen Dollar mehr um als die Wall Street prognostiziert hatte. Auch die Gewinne lagen um 15 Prozent über den Erwartungen. Mit dem neuen Tablet Surface erlöste Microsoft 400 Millionen Dollar. Die Aktie legt nachbörslich deutlich um 7 Prozent zu.

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Der Softwareriese aus Redmond kann es immer noch: Microsoft hat bei Vorlage der Geschäftsbilanz für das abgelaufene Quartal die Analystenschätzungen sowohl beim Umsatz als auch Gewinn deutlich übertroffen. Microsoft setzte 700 Millionen Dollar mehr um als die Wall Street prognostiziert hatte. Auch die Gewinne lagen um 15 Prozent über den Erwartungen. Mit dem neuen Tablet Surface erlöste Microsoft 400 Millionen Dollar. Die Aktie legt nachbörslich deutlich um 7 Prozent zu.

Die selbstbewussten Töne kamen nicht von ungefähr. Unmittelbar nach Apples Keynote, auf der der iPhone-Konzern mit dem Schwenk zur Kostenlos-Software Microsoft frontal attackierte, konterte Microsoft-Vizepräsident Frank Shaw mit Spott. Apples Office-Software wäre ein Leichtgewicht und überhaupt verfolge Apple mit seinem Software-Angebot doch eigentlich Microsofts Strategie.

Wie auch immer: Microsoft hat allen Grund zum Selbstbewusstsein, denn allen Abgesängen zum Trotz fährt der nach Apple und Google immer noch drittwertvollste Technologiekonzern der Welt mit seinem Software-Angebot anhaltend enorme Gewinne ein.

Gewinne und Umsätze steigen zweistellig

Und das tatsächlich in steigendem Maße: Im abgelaufenen Dreimonatszeitraum, dem ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres, konnte Microsoft sowohl bei Umsatz als auch Gewinn zweistellig zulegen. Die Erlöse kletterten um 16 Prozent auf 18,53 Milliarden Dollar, während Analysten lediglich mit 17,79 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

Auch die Gewinne entwickelten sich besser als erwartet: Mit einem Konzernergebnis von 5,24 Milliarden Dollar oder 62 Cent je Aktie verdiente Microsoft bemerkenswerte 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Konsensschätzungen der Wall Street, die lediglich bei 54 Cent je Anteilsschein gelegen hatten, wurde damit pulverisiert.

Surface bleibt Hoffnungsträger

"Wir sehen eine robuste Nachfrage nach unseren Produkten für Unternehmenskunden und unseren Cloud-Dienstleistungen", kommentierte COO Kevin Turner die Geschäftsentwicklung. Das Sorgenkind, die Windows-Sparte, büßte lediglich Umsätze in Höhe von 7 Prozent ein und schlug sich damit weitaus besser als erwartet.

Auch die Erlöse für die Tablet-Sparte wies Microsoft gesondert aus: Mit 400 Millionen Dollar fielen die Umsätze durch den Hoffnungsträger Surface im Vergleich noch immer recht übersichtlich, aber dennoch besser aus als erwartet. Im gesamten vorausgegangenen Geschäftsjahr, das im Juni zu Ende gegangen war, setzte Microsoft 853 Millionen Dollar mit dem Surface um.  

Zum Weihnachtsgeschäft erweitert Microsoft sein Tablet-Angebot zudem um den Surface 2 und Surface Pro 2. Anleger stuften die Zukunftsperspektiven des 38 Jahre alten Software-Pioniers offenkundig wieder positiver ein und schickten die Microsoft-Aktie nach Bilanzvorlage um 7 Prozent auf knapp 36 Dollar nach oben.

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