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Limbourg räumt bei der Deutschen Welle auf

Vorbei mit den Eifersüchteleien: Peter Limbourg, seit wenigen Wochen neuer Intendant der Deutschen Welle, räumt offenbar die Strukturen beim deutschen Auslandssender auf. So sollen unter anderem die Direktionen Multimedia Regional und Multimedia International zusammengefasst werden. Zuletzt soll es, berichtet der Tagesspiegel, zu internen Streitereien gekommen sein. Beide Bereiche sollen die Kanäle Fernsehen, Online und Audio künftig gemeinsam beliefern. Wer die zusammgeführte Abteilung leiten soll, ist noch unklar.

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Derzeit führt Limbourg offenbar Gespräche mit Personen, die die zusammgeführte Abteilung führen könnten. Einen Kandidaten will der Sender noch nicht nennen. Laut Tagesspiegel soll die Positionen mit einer Person aus den eigenen Reihen besetzt werden. Ein Personalabbau für die beiden Abteilungen soll allerdings nicht geplant sein. Momentan verantwortet Christian Gramsch die Direktion Multimedia Regional, Christoph Lanz die Abteilung Multimedia International.
Derzeit heißt es wohl aus Senderkreisen, dass beide Leiter schon bis Ende des Jahres freigestellt sind. “Eine unglaubliche Verschwendung von Steuergroschen bei einem staatsfinanzierten Sender und selbst im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ohne Beispiel”, zitiert der Tagesspiegel aus einem Schreiben, das im Haus kursieren soll. Die Deutsche Welle lässt das offiziell dementieren.
Vor seinem Amtsantritt hatte der der 52-jährige Limbourg erklärt, er wolle vor allem das journalistische Profil, die Sprachenvielfalt und Multimedialität des Senders weiterentwickeln.

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