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Der Spiegel-Leitfaden für Whistleblower

Der Spiegel hat einen Leitfaden erstellt, wie Informanten oder neudeutsch Whistleblower dem Nachrichtenmagazin brisantes Material zukommen lassen können. In dem Stück wird klar geregelt, welche Kommunikationswege sicher und welche tabu sind.

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Der Spiegel hat einen Leitfaden erstellt, wie Informanten oder neudeutsch Whistleblower dem Nachrichtenmagazin brisantes Material zukommen lassen können. In dem Stück wird klar geregelt, welche Kommunikationswege sicher und welche tabu sind. 

Don’ts:
–    Rufen Sie nicht aus dem Büro oder von ihrem Diensttelefon aus den Spiegel an
–    Nutzen Sie nicht ihren Firmen-E-Mail-Account
–    Allerdings schreiben die Hamburger auch: „Schicken Sie uns wichtige Informationen oder Dokumente nie per E-Mail

Dos:
–    Rufen sie vom privaten Handy oder Telefonanschluss beim Spiegel an.
–    Nutzen Sie Ihren privaten E-Mail-Account
–    Besser noch: „Schreiben Sie uns von einem Internetcafé aus über eine eigens eingerichtete E-Mail-Adresse, die keine Rückschlüsse auf Ihren Namen zulässt“.
–    Oder Sie setzen ein Handy mit einer Prepaid-Karte ein, „die nicht auf Ihren Namen gekauft wurde“.
–    Wenn man der Redaktion eine E-Mail schicken will, dann bitten die Hamburger darum, dass die elektronische Post verschlüsselt ist.
–    Am liebsten ist es der Spiegel-Redaktion, wenn Whistleblower ihre Unterlagen auf eine CD brennen oder auf einen USB-Stick bzw. Chipkarte ziehen.

Unabhängig vom Weg der Nachrichten-Übermittlung, fordert der Spiegel seine Informanten auf, immer eine Kopie ihrer Dokumente an einem sicheren Ort aufzubewahren. Bei aller technischen Rafinesse sei noch immer das Sicherste einfach ein Treffen an einem sicheren Ort zu verabreden und die Dokumente persönlich zu überreichen.

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