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Buhrow verteidigt Sparpläne für den WDR

"Wir müssen eine Diät machen, damit der Gürtel wieder bequem passt." So formuliert der neue Intendant des WDR Tom Buhrow, wenn er gegenüber dem Spiegel über die geplanten Kürzungen bei den Kölnern spricht. Vergangene Woche hatte Buhrow erklärt, dass künftig 50 Planstellen gestrichen würden und an anderen Stellen eingespart werden soll.

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Außerdem wird der Kunstfundus des WDR verkauft, freiwillige Leistungen, zum Beispiel in der Filmförderung zurückgefahren, Rücklagen für die Baufinanzierung werden verringert und, Achtung, man werde bei Beschaffungen künftig nur noch das Zweitbeste beschaffen.
Der Schritt, so Buhrow im Spiegel, sei nötig, "sonst schnürt man sich die inneren Organe ab, nichts wird mehr durchblutet, man wird krank und dann läuft gar nichts mehr. Die Rasenmähermethode ist nur eine Notmaßnahme für eine begrenzte Zeit, damit wir Luft kriegen, um strukturelle Maßnahmen zu ergreifen."
Auch über seine erste Zeit nach den "Tagesthemen" äußerte sich der 55-Jährige: "Ich musste mich zwingen, erst einmal zu lernen, bevor ich handle. Da musste ich komplett gegen meinen Instinkt angehen." Das hätte ihn unglaublich viel Kraft gekostet.

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