Twitter-IPO schon am 15. November?

Der Börsengang von Twitter ist offenbar nur noch fünf Wochen entfernt. Rund eine Woche, nachdem der 140 Zeichen-Dienst seinen Zulassungsantrag öffentlich machte und damit das Zeitfenster bis zum IPO auf bis Ende November verengte, wurde im überarbeiteten Börsenprospekt eine Klausel für die Verkäufe von Mitarbeiteraktien publik. Ab dem 15. Februar endet damit die erste Haltefrist. Da Altaktionäre ihre Anteile zumindest 90 Tage halten müssen, deutet alles auf ein IPO bis zum 15. November hin.

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Der Börsengang von Twitter ist offenbar nur noch fünf Wochen entfernt. Rund eine Woche, nachdem der 140 Zeichen-Dienst seinen Zulassungsantrag öffentlich machte und damit das Zeitfenster bis zum IPO auf bis Ende November verengte, wurde im überarbeiteten Börsenprospekt eine Klausel für die Verkäufe von Mitarbeiteraktien publik. Ab dem 15. Februar endet damit die erste Haltefrist. Da Altaktionäre ihre Anteile zumindest 90 Tage halten müssen, deutet alles auf ein IPO bis zum 15. November hin.

Es könnte jetzt alles ganz schnell gehen: Wie PrivCo, ein Marktforscher für Internet-Börsenkandidaten berichtet, ist Twitter bei der Revision des Börsenprospektes ein ungewöhnlicher Fehler unterlaufen. Normalerweise lassen IPO-Aspiranten die Passage, in der sie die Haltefrist für Altaktionäre fixieren, bis zum Beginn der Roadshow offen.  

Twitter wurde Anfang der Woche in seiner zweiten Fassung des Zulassungsantrags indes ungewöhnlich konkret: "Im Rahmen der Haltefrist, die am 15. Februar endet, dürfen Mitarbeiter, die nicht dem Vorstand angehören, bis zu (hier ist die Anzahl offen gelassen) Aktien veräußern."

Handelstart am Freitag, den 15.11. wahrscheinlich

Ergo: Weil die Haltefrist zumindest 90 Tage beträgt, dürfte das Datum für Twitters Börsentag feststehen und damit auf den 15. November fallen. Das wäre morgen in fünf Wochen. Der Freitag ist traditionell ein beliebter Tag zur Neuemission, da sich das Wochenende direkt an den meist turbulenten ersten  Handelstag anschließt. Auch LinkedIn, Groupon und Facebook debütierten am Freitag an der Wall Street.  

Twitter will durch den IPO bis zu 1 Milliarden Dollar einnehmen, ging aus dem vergangene Woche veröffentlichten Zulassungsprospekt hervor, der allerdings auch eine Geschäftsentwicklung unter den Markterwartungen und chronische Verluste offenbarte.   

Damit der IPO kein Flop wird, hat Twitter die Crème de la Crème der Wall Street verpflichtet: Goldman Sachs führt den Börsengang als Konsortialführer an, Morgan Stanley, JP Morgan, Merrill Lynch und Deutsche Bank begleiten die Neuemission zudem. Twitter wird unter dem Tickersymbol TWTR an der Börse gelistet werden.

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