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Markus Lanz: „Wir waren zu mutig“

Lanz geht in die Offensive: Am 5. Oktober endet die Sommerpause für „Wetten, dass..?“. Nach der desaströsen Sommer-Show in Mallorca wird die Medienbranche mit großem Interesse den Neustart verfolgen. In der Hörzu sprach der Showmaster nun über seine Einschätzung der Situation um die noch immer „erfolgreichste Show im deutschen Fernsehen“ und über die Kritik, der er in den vergangenen Monaten ausgesetzt war: "Wenn ich von Bild weiter so verprügelt werde, kann ich bald Darth Vader spielen!"

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Das klingt alles andere als entspannt. Lanz scheint sich schon darüber im Klaren zu sein, dass er in den kommenden Monaten unter besonderer Beobachtung stehen wird. Im Unterschied zu vielen Kritikern kommt der Moderator zu dem Schluss, dass einer der Gründe für die enttäuschende Performance seiner Show ein Übermaß an Mut gewesen sei. "Wir sind uns einig, dass wir an der einen oder anderen Stelle etwas zu mutig waren. Andererseits: Wären wir es nicht gewesen, hätte man uns zu Recht Mutlosigkeit vorgeworfen."

Lanz verteidigt und erklärt in dem Gespräch mit der Hörzu auch die Entscheidung, dass die Samstagabend-Show wieder mehr auf globalen statt einheimischen Glamour setzt. "Ich halte jeden deutschen Star für mindestens so hochkarätig wie einen internationalen. Und ein gut gelaunter Matthias Schweighöfer ist uns genauso lieb wie ein gut gelaunter Denzel Washington. Aber natürlich freuen wir uns über jeden Weltstar, der vorbeischaut“, sagt der Moderator. „Und nachdem es in den vergangenen Sendungen ein paarmal terminlich nicht so gepasst hat, freuen wir uns umso mehr auf Bremen: Cher, Harrison Ford und Sylvester Stallone – also ein Oscar und dazu Indiana Jones, Han Solo, Rocky und Rambo. Fehlt eigentlich nur noch der schwer atmende Darth Vader. Aber wenn ich von der Bild-Zeitung weiter so verprügelt werde, kann ich den ja bald selbst spielen."

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In dem Gespräch mit der Hörzu geht der Showmaster zusammen mit dem ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs auch auf alle geplanten Konzept-Änderungen ein. So ist die Lanz-Challenge erst einmal gestorben. Allerdings sagt der ZDF-Moderator auch: "Wir werden weiter über der Idee brüten." Zudem wird es erst einmal keine Assistentin geben, allerdings scheint diese Entscheidung noch nicht in Stein gemeißelt zu sein. Weitere Neuerungen: Die Auto- werden durch Geldpreise ersetzt, und die Promis treten wieder einzeln auf.

Zum Start muss Lanz eine ganz spezielle Quoten-Challenge bestehen. Die erste Show nach der Sommerpause muss gleich gegen einen Klitschko-Boxkampf bei RTL in den TV-Ring steigen. "Dahinter verstecken wir uns nicht, sondern stellen eine tolle Sendung auf die Beine, die dagegenhalten kann."

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