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Bei Bild essen die Onliner bald für umsonst

Amerikanische Verhältnisse bei der Bild. Axel Springer wandelt die bisherige Bild Digital GmbH & Co KG in die Bild GmbH & Co. KG oder kurz Bild KG um. Neue Bild-Mitarbeiter, egal ob Print oder Online, werden künftig nur noch bei der KG angestellt, die nicht - wie die AG - tarifgebunden ist. Die Umfirmierung hat aber auch einige handfeste Vorteile für die Mitarbeiter: KGler dürfen nun auch den Betriebskindergarten an den Springer-Standorten Hamburg und Berlin nutzen und essen umsonst in Betriebs-Restaurants.

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Bisher war der Springer-Betriebskindergarten "Wolkenzwerge" den Angestellten der Axel Springer AG vorbehalten. Mit der Umstellung von der Bild Digital zur Bild KG können sich auch die KG-Mitarbeiter für einen Platz dort bewerben. Die KGler speisen zudem ab 1. November in den Betriebsrestaurants (die übrigens "Paparazzi" heißen) umsonst – ganz nach us-amerikanischem Vorbild. Internet-Konzerne wie Facebook oder Google locken Mitarbeiter schon lange mit Gratis-Essen. Die AG-Angestellten müssen auch künftig für ihre Mahlzeiten in den Springer-eigenen Restaurants zahlen.

In einer Rundmail an die Mitarbeiter schrieben die KG-Geschäftsführer Donata Hopfen und Ralf Hermanns: "Die Trennung nach unterschiedlichen Medienkanälen wird bei Bild keine Rolle mehr spielen. Die Bild KG steht für alle Plattformen der Marke – von Digital bis Print. Aus diesem Grund werden zukünftig auch alle neuen Mitarbeiter von Bild in unsere Gesellschaft eingestellt." Alle bisherigen Konditionen, Leistungen und Arbeitsaufgaben blieben "in vollem Umfang erhalten".

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Allerdings ist die KG, wie die bisherige Bild Digital nicht tarifgebunden. D.h. auch künftige Mitarbeiter der gedruckten Bild-Zeitung fallen dann nicht mehr unter den Tarif für Zeitungsredakteure.

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