Apple verkauft 9 Mio. iPhones in drei Tagen

Apple hat seinen eigenen Rekord gebrochen und in den ersten drei Tagen neun Millionen neue iPhones verkauft. Im vergangenen Jahr hatten am ersten Verkaufswochenende noch fünf Millionen iPhone 5 den Besitzer gewechselt. Besonders das iPhone 5S ist in allen elf Ländern, in denen das Gerät seit Freitag erhältlich ist, ausverkauft. Das neue Betriebssystem iOS 7 wurde laut Apple bereits auf 200 Millionen Geräten installiert. Zuletzt hatten Analysten noch auf geringere Smartphone-Verkäufe spekuliert.

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"Das ist unser bisher bester iPhone-Launch", erklärt Apple-CEO Tim Cook. "Die erste Charge iPhone 5S ist komplett ausverkauft." Zuletzt deuteten Zahlen aus China noch daraufhin, dass das iPhone 5C floppen könnte. Detaillierte Zahlen zu den unterschiedlichen Verkäufen der neuen Smartphone-Modelle aus Cupertino nennt Apple nicht. Doch im Gegensatz zum iPhone 5S ist das preiswertere Modell mit Plastik-Gehäuse noch in allen Konfigurationen verfügbar. Beim iPhone 5S hingegen geben sowohl Apple als auch die Telekom eine Verfügbarkeit erst wieder ab Anfang Oktober an.
Allerdings hat Apple die Zahlen mit Blick aus Börsenparkett ein wenig zu spät mitgeteilt. Als die Anleger am Sonntag nichts zu den Verkäufen lasen, drückte man vielerorts hektisch den Verkaufsknopf. Durch die nächste harte Ausverkaufswelle, die die Apple-Aktie gestern um weitere 15 Dollar je Anteilsschein in die Tiefe riss, wurden weitere 13 Milliarden Börsenwert vernichtet. Seit der Keynote hat die Apple-Aktie in vier von fünf aufeinanderfolgenden Handelstagen verloren. Das dürfte sich jetzt wohl ändern.

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