Bauer will vom Spiesser Schadenersatz

Das Oberlandesgericht München hat im Bauer/Spiesser-Disput geurteilt und beide Seiten sehen sich als Sieger. Am gestrigen Donnerstag kommunizierte die kostenlose Jugendzeitung, dass sie wieder mit ihren IVW-Zahlen werben dürfe. Nun folgt Bauer mit einer Erklärung, dass die Richter entschieden hätten, dass der Spiesser der Bauer Media Group gegenüber schadensersatzpflichtig sei.

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Beide Seiten haben recht. Denn neben dem IVW-Komplex entschied das Gericht auch, dass der Bravo-Konkurrent künftig nicht mehr an bayerischen Schulen ausgelegt werden darf, ohne dass die Genehmigung der jeweiligen Schulleitung vorliegt.
Laut Bauer wurde der Spiesser außerdem verurteilt, dem Hamburger Verlag Schadenersatz zu leisten. Dazu äußerte sich bereits der Spiesser-Geschäftsführer Frank Haring. "Die abgeleitete Feststellung einer wettbewerbsrechtlichen Schadensersatzpflicht ist, wie Juristen wissen, von eher theoretischer Natur."

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