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Top 20: die stärksten mobilen Medienmarken

Seit zwei Monaten werden nun IVW-Zahlen mobiler Websites und Apps veröffentlicht. Eins der spannendsten Ergebnisse der neuen Ausweisung ist, dass einzelne Medien auf Smartphones schon mehr Traffic generieren als im herkömmlichen Internet. So kam TV Spielfilm im vergangenen Monat auf 13,5 Mio. Online-Visits, aber 32,3 Mio. Mobile-Visits. Auch Finanzen100 und der kicker sind mobile schon stärker als mit ihrer normalen Website. MEEDIA hat die 20 Angebote identifiziert, die laut IVW mobil besonders stark sind.

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Vier der Angebote, die ihre mobilen Zahlen bereits von der IVW messen lassen, erreichten im August mehr Traffic mit ihren mobilen Ablegern als mit ihrer herkömmlichen Website. Allen voran erzielte TV Spielfilm 70,5% der Gesamt-Visits mit Apps und mobiler Website. Finanzen100 folgt mit einem Anteil von 66,9%, Vodafone.de wenig überraschend mit 60,1% und kicker online schließlich mit 57,4%. 40,7 Mio. Visits generierte die Website der Fußballmarke, 55,0 Mio. die App und die mobile Website.

Für unsere Auswertung haben wir für die 140 Angebote, die Online- und Mobile-Zahlen von der IVW messen lassen, den Anteil errechnet, den die mobilen Ableger, also mobile Websites und Apps an den Gesamt-Visits erreichen. Zwar zeigt das Verhältnis von 140 Angeboten bei mehr als 1.100 Angebote, die ihre Online-Zahlen messen lassen, das längst noch nicht alle Player auch ihre mobilen Zahlen ausweisen, doch erste spannende Trends sind aus den Zahlen erkennbar.

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So zeigen die Spitzenplätze von TV Spielfilm, Finanzen100 und kicker, welche Art von Infos gern auf mobilen Geräten abgerufen werden: das TV-Programm, Börsenkurse und Fußballergebnisse. Auch der mobile Erfolg von Sport1 und 11 Freunde ist mit der Lust auf Fußball-Ticker zu erklären, zum Teil womöglich auch der von Bild.de. In der Top 20 finden sich allerdings auch einige Angebote, mit denen man nicht so weit vorn gerechnet hätte: Bravo.de, urbia, goFeminin und Merian.de belegen Top-10-Plätze, Eltern.de, gutefrage.net und WomensHealth.de folgen dahinter.

Nicht nur Fußball-Fans nutzen also überdurchschnittlich stark mobile Angebote, sondern auch Mütter, Eltern und natürlich Jugendliche. Erstaunlich ist der Erfolg der Passauer Neuen Presse, die mit ihrer mobilen Website mehr als 1 Mio. Visits generiert.

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