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Über 32 Mio. Klicks: Web-Hype um den Fuchs

Alle paar Monate wieder: Nach dem Gangnam Style, Harlem Shake und Cup Song muss wieder ein neuer Web-Hype her. Diesmal kommt er aus Norwegen: Die Brüder Bård und Vegard Ylvisåker persiflieren im zeitgemäßen Elektrosound die Inhaltsleere der aktuellen Chartstürmer. Im Fuchskostüm verkleidet gehen die Berufskomiker, die sich Ylvis nennen, einer berechtigten Frage nach: Welchen Tierlaut gibt eigentlich der Fuchs von sich? Auf YouTube geht der Clip viral - und wird über dreißig Millionen Mal geklickt.

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„Dear Darlin’.“ „Talk Dirty.“ „Roar.“ Das sind nicht die Sprechblasen für einen Soft-Porno – das sind tatsächlich drei der aktuell vier führenden Titel der deutschen iTunes-Charts. Und die Nächstplatzierten machen es auch nicht besser:  „Whatever.“ „Papaoutai.“ „Animals.“ Animals!
 
Warum eigentlich nicht gleich Tierlaute, müssen sich die norwegischen Brüder Bård und Vegard Ylvisåker gedacht haben, als sie "The Fox" aufnahmen.  „Dog goes woof. Cat goes meow. Bird goes tweet. And mouse goes squeek“, lautet der Gaga-Anfang zu urbanen Discoklängen, die im Ansatz auch von Avicii, will.i.am oder David Guetta kommen könnten. Man ahnt schnell, was kommt: Jedes Tier hat seinen Laut – nur der Fuchs, ja der Fuchs: Wie macht denn der Fuchs?
###YOUTUBEVIDEO###

32 Millionen Klicks in 13 Tagen bei YouTube

"Ring-ding-ding-ding-dingeringeding! Gering-ding-ding-ding-dingeringeding!
Gering-ding-ding-ding-dingeringeding! What the fox say?" lautet die Gaga-Antwort der Berufskomiker. "Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow! Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow!
Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow! What the fox say? Hatee-hatee-hatee-ho!
Hatee-hatee-hatee-ho! Hatee-hatee-hatee-ho! What the fox say?"

Tierlaute, die sich extrem sinnfrei lesen, gehen im Web tatsächlich ab wie Schmidts Katze: Über 32 Millionen Mal wurde "The Fox" bei YouTube angeklickt – binnen gerade mal 13 Tagen, in denen das norwegische Comedy-Duo den Clip bei der Google-Tochter einstellte.

Die Ylvisåkers: Die skandinavische Version von Stefan Raab

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Selbst in den klassischen Medien schlägt "The Fox" hohe Wellen – das US-Klatschblog Gawker kürte "The Fox" zum "Song des Sommers", für CNN sind Ylvis eine "virale Sensation". In den US-Billboard-Charts vom Wochenende ist "The Fox“ zudem von null auf 29 eingestiegen.

Dabei ist es nicht Ylvis erster Streich: Tatsächlich sind die Norweger, die seit Jahren ihre eigene Talkshow haben, so etwas wie die skandinavische Version von Stefan Raab.   Und sie sind Wiederholungstäter. Im vergangenen Jahr veröffentlichten die Brüder Ylvisåker mit "Work It" eine R&B-/Hip-Hop-Persiflage im Stile von T-Pain und R. Kelly, die "The Fox" inhaltlich in nichts nachsteht.

"Immer noch besser als Miley Cyrus"

„You gotta work it“, zitieren Ylvis Rapper- Klischees, nur um sich über sie lustig zu machen:  „He’s not literally talking ‚bout working, oh Baby. You gotta work that Body right. We’re not talking ‚bout a traditional employment situation. You gotta work that Body right. Again he’s talking about Sex.“

Am Ende erschöpft sich die Fuchs-Parodie zwar auch schnell, doch einen Vorteil hat sie, wie ein Nutzer auf YouTube anmerkt: „Immer noch besser als Miley Cyrus.“

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