DJV kritisiert Akkreditierungsbedingungen des Dalai Lama

Der DJV kritisiert die Akkreditierungsbedingungen für Berichterstatter im Rahmen des Besuchsprogramms des Dalai Lama in Niedersachsen. Darin würden die PR-Berater das Ton-, Bild- und Videomaterial der Journalisten vor der Veröffentlichung zur Sichtung einfordern. Für den DJV sei dies der Versuch die Berichterstattung zu zensieren.

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Der Dalai Lama besucht am 18. Und 19. September verschiedene Einrichtungen in Hannover, Steinhude und Wunstorf. Vor und nach den Veranstaltungen sei es Journalisten verboten Ton- und Bildaufnahmen zu machen. Bei Zuwiderhandlung würden die Aufnahmegeräte der Journalisten bis zum Ende der Veranstaltung konfisziert werden. Dem Veranstalter zufolge solle "im Rahmen einer nachhaltigen und fairen Berichterstattung vermieden werden, potenzielle und außergewöhnliche Missgeschicke ‚paparazzimäßig’“ festzuhalten und in der Welt zu verbreiten.
"Das ist der Versuch, die Berichterstattung über den Besuch des Dalai Lama zu zensieren", urteilte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Berichterstatter sollten keinesfalls diese Konditionen akzeptieren. Wenn der Veranstalter nicht einlenkt, ist der Boykott der Berichterstattung die einzig richtige Reaktion."

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