„Tatort“: Ritter und Stark hören auf

Noch mehr frischer Wind für den "Tatort". Nach diversen neuen Ermittlern, die bereits begonnen haben oder es in diesem Jahr noch tun werden, steht auch in Berlin ein Personalwechsel an. So teilte der rbb am Montag mit, dass Dominic Raacke und Boris Aljinovic und alias Ritter und Stark aufhören. Man wolle "neue Wege einschlagen", so der Sender. Das neue Ermittler-Team solle bis zum Jahreswechsel entwickelt werden, die Besetzung steht dementsprechend logischerweise noch nicht fest.

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Dominic Raacke ermittelt bereits seit 1999 als Berliner "Tatort"-Kommissar, nach sechs Folgen mit Partner Stefan Jürgens wurde der dann 2001 durch Boris Aljinovic ersetzt – Ritter und Stark kommen inzwischen auf 29 gemeinsame "Tatorte". Zwei weitere Filme sollen 2014 folgen, ab 2015 tritt dann das neue Team in Erscheinung. Ritter und Stark waren damit bisher mit Abstand die Berliner Ermittler mit der längsten Dienstzeit.

Zwar gehörten Ritter und Stark nie zu den allerbeliebtesten Kommissaren, doch mit einem Durchschnitt von rund 8,5 Mio. Zuschauern waren sie im jüngsten Ermittler-Ranking von MEEDIA auch weit vom Tabellenende entfernt. Am 8. September sahen ihren neuesten Fall 8,86 Mio. Krimifans. 

Dennoch soll nun Schluss sein, die beiden Ermittler sollen nicht "als Berliner Polizeibeamte in Rente gehen", so der rbb. Man habe das "nach dem jüngsten Dreh mit ihnen besprochen und verabredet". Weiter heißt es in der Erklärung: "So gut und vertrauensvoll die Zusammenarbeit war und ist, so einig sind wir uns, neue Wege einzuschlagen."

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