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Sieben Karriere-Tipps von “Breaking Bad”

Erfolgreicher Geschäftsmann, über die Landesgrenzen hinweg bekannt und für sein Produkt gleichermaßen beim Kunden beliebt und von der Konkurrenz gefürchtet: Aus Unternehmersicht hat Walter White alias "Heisenberg" alles richtig gemacht. Der fiktive Charakter, gespielt von Bryan Cranston, aus der Kultserie “Breaking Bad” steigt vom Chemielehrer zum Drogenbaron auf. Wie man es auch nimmt: Er macht ordentlich Karriere. MEEDIA trägt die besten Karrieretipps aus fünf Staffeln zusammen.

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Haben Sie nur das beste Produkt im Sinn!
Schon Steve Jobs hat sich Zeit seines Lebens nicht mit Kompromissen abgegeben. Brachte Apple etwas auf den Markt, dann sollte es nicht ein x-beliebiges Me-Too-Produkt sein, sondern das beste für den Kunden. Es sollte die Leben der Menschen bereichern, die es kaufen. Im Laufe der vergangenen Staffeln von "Breaking Bad" führte Walter White etliche Diskussionen mit seinem Sidekick Jesse Pinkman, der sich auch mit weniger hochwertigem “Stoff” zufrieden geben wollte. Walter insistierte, dass mindere Qualität nicht in Frage kommen würde. Offenbar eine gute Entscheidung: Sein blaues Meth wird ein Erfolg, das Geschäft boomt. Schließlich rettet ihm sein einzigartiges Produkt sogar das Leben – denn nur er kann es in dieser Qualität liefern. Wenn Sie ein Unternehmen starten, sollten Sie mit dem gleichen Anspruch starten: Haben Sie nur das denkbar beste Produkt im Sinn. So entstehen Dinge, die die Menschen auch wollen, nicht Produktmanager.
Wählen Sie Geschäftspartner gut aus
Nirgendwo anders ist diese Devise wohl so lebenswichtig wie im Drogengeschäft. Während Walter in “Breaking Bad” lange Zeit mit gewalttätigen Drogenbaronen zu kämpfen hat, erkennt er schließlich: Gute Umsätze sind nicht alles, die Geschäftsbeziehung muss funktionieren – für beide Seiten. Während “Heisenberg” sich mit allerhand Geschick seiner Ex-Kollegen “entledigt”, sind solche Praktiken für das einfache Berufsleben undenkbar – zum Glück. Hier gilt: Denken Sie langfristig und überlegen Sie sich, ob Sie persönliche und berufliche Freiheiten über gute Umsätze stellen. Sich später von Geschäftspartnern wegen Unstimmigkeiten zu trennen, kann das Unternehmen ernsthaft gefährden. Überlegen Sie also gut, an wen Sie sich beruflich binden.
Keine Angst vor Veränderung!
In “Breaking Bad” war es der Krebs, der die Hauptfigur einen radikalen Entschluss fällen lässt: Um die Familie zu versorgen, nutzt Walter seine hervorragenden Chemiekenntnisse und kocht das beste Meth der Welt. Mit dem Gewinn soll die Familie auch über seinen Tod hinaus versorgt sein. Das geht zwar gehörig schief, doch eine Lehre lässt sich dennoch daraus ziehen: Bleiben Sie flexibel in Ihrer Karriereplanung! Auch hier lassen sich wieder Referenzen zum Apple-Gründer Jobs ziehen. Der sagte später, dass sein Rauswurf aus dem eigenen Unternehmen wohl das Beste war, was ihm und Apple hätte passieren können. Also: Beharren Sie nicht auf den immergleichen Denkmustern und reagieren Sie flexibel auf Veränderungen.
Machen Sie sich unverzichtbar!
Freilich hat nicht jeder umfangreiche Chemiekenntnisse, um im hart umkämpften Drogen-Business aufzusteigen. Gerade die sind es, die Walter ein ums andere Mal das Leben retten, wenn die Konkurrenz das Geschäft übernehmen will. Und doch sollte diese Devise auch für Sie gelten: Werden Sie unverzichtbar bei Ihrem Chef und Ihren Kollegen. Bauen Sie Fachwissen auf, punkten Sie mit nachhaltigen Vorschlägen und machen sich so einen Namen im Unternehmen! Denn nur so werden Sie nicht entbehrlich.
Packen Sie’s selbst an!
Als Vorgesetzter einen Stab von Angestellten zu leiten, hat seine Vorteile. Sie können Arbeit delegieren und sich auf andere Projekte konzentrieren. Aber das sollte Sie nicht daran hindern, selbst mitanzupacken, wenn es darauf ankommt. In “Breaking Bad” scheut sich Walter nicht davor, die ein oder andere Grube selbst zu graben. Gerade in der Start-up-Phase eines Unternehmens kommt es darauf an, dass Prozesse schnell angestoßen werden. Wenn eine Stelle dann noch nicht besetzt ist, müssen Sie selbst ran. So bekommen Sie auch ein Gefühl dafür, was das Unternehmen wirklich braucht und wie sich die Produktivität erhöhen lässt.
Behalten Sie die Finanzen im Blick!
Bei all den Investoren, Inkubatoren und Finanzierungsrunden verliert man schnell das Wesentliche aus den Augen: das Produkt oder die Idee, wegen der man ein Unternehmen gegründet hat. Das bedeutet aber nicht, dass Sie finanzielle Entscheidungen zurückstellen sollten. In “Breaking Bad” sorgt Walters laxer Umgang mit seinem Gewinn dafür, dass die grünen Scheine schließlich von Ratten gefressen werden. Kein Wunder, wenn man die Ausbeute unter dem Haus versteckt. Erst nach einiger Überzeugungsarbeit überträgt “Heisenberg” seiner Frau Skyler die Verantwortung. Nicht selten scheitern auch echte Start-ups, weil die Monetarisierung des Produktes nicht funktioniert oder man die Finanzierung nciht sichern konnte. Engagieren Sie also Profis, denen Sie vertrauen, wenn es ums Geld geht.
Reputation ist alles
“Ist der Ruf erst ruiniert…” Sie kennen das Sprichwort, das vor allem im Berufsleben noch immer gilt. Wer einmal unter Kollegen und Vorgesetzten als unzuverlässig angesehen wird, hat auf Dauer nur wenig Chancen, im Unternehmen noch aufzusteigen. Legen Sie deswegen von Beginn an Wert darauf, sich einen guten Ruf zu erarbeiten.
###YOUTUBEVIDEO###
In der Serie “Breaking Bad” nutzt White dafür sein Pseudonym “Heisenberg”, einen eiskalten Drogenbaron. Durch sein charakteristisches Auftreten macht er sich in der Szene schnell einen Namen. Im richtigen Berufsleben sollten Sie hingegen zu gängigeren Methoden greifen: Seien Sie engagiert, zuverlässig und vor allem pünktlich!
(via Forbes, Mashable)

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