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Miley Cyrus: Rampensau zum Fremdschämen

Was Miley Cyrus gestern auf den MTV Music Video Awards abgezogen hat, dehnte die Grenze des schlechten Geschmacks in bislang kaum bekannte Dimensionen – so furchtbar war die Performance der früheren "Hannah Montana"-Darstellerin. Doch Zuschauer hätten gewarnt sein müssen: Auch in den gängigen Social Networks inszeniert sich die 20-Jährige als Proletin zum Fremdschämen. "Deine Eltern tun mir leid. Du brauchst Hilfe, Mädchen", schrieb ein Zuschauer.

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Hauptsache irgendwie auffallen. Das ist die Devise des früheren Kinderstars Miley Cyrus, die als Hannah Montana in der gleichnamigen Disneyserie einst zum Darling der Nation wurde. Um wirklich jeden Preis möchte Cyrus dieses alte Image loswerden, wie bei den gestrigen MTV Video Music Awards zu besichtigen war: Die 20-Jährige kam im Badeanzug-Latex-Outfit daher und versuchte mit wirklich jeder Pose zu unterstreichen, dass Sex nun ein fester Bestandteil ihres Lebens ist.

Lüstern wird die Zunge bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit herausgestreckt, der inflationäre Griff in den Schritt darf ebensowenig fehlen wie das aufgesetzte Hüftkreisen und Powackeln, das sich Cyrus aus unzähligen R&B-Videos abgeschaut hat.

So wirkt die 20-jährige Tochter des früheren Countrystars Billy Ray Cyrus denn auch wie eine missratene White-Trash-Kopie von Rihanna: wirklich jede Sekunde auf der Bühne der MTV-Preisverleihung ist gewollt, aufgesetzt und billig.

Shitstorm nach VMA-Performance: "Du brauchst Hilfe, Mädchen"

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Entsprechend fielen die Reaktionen aus – im Barclays Center in Brooklyn, in dem Will Smith und Familie kaum mehr hinsehen wollten, vor allem aber in den Social Networks. Internet-Memes kursierten schnell zu Cyrus‘ provokantem Aufritt, während sich Nutzer auf Facebook, Twitter und Instagram abreagierten. "Was für eine ekelhafte Performance", schreibt ein Nutzer. "Deine Eltern tun mir leid. Du brauchst Hilfe, Mädchen."

Aber was haben Zuschauer ernsthaft von einer Möchtegern-Sängerin erwartet, die ein Album mit dem pseudoversauten Titel "Bangerz" und ein Video wie "We can’t  stop" ins Rennen schickt, in dem sie in praktisch jeder Sequenz sexuelle Bereitschaft erkennen lässt?

Miley Cyrus: "intellectual disconnect"

Die eigentliche Vorwarnung fand jedoch seit Wochen in den sozialen Medien statt:  Cyrus, die über beachtliche 28 Millionen Facebook Fans, 13 Millionen Follower auf Twitter und nochmals 3 Millionen Nutzer auf Instagram verfügt, lässt keinen Zweifel daran, dass ihr jedes Mittel recht ist, Aufmerksamkeit zu erregen.
    
Hier eine Großaufnahme des Dekolletés, da ein Tanktop, dann wieder eine angedeutete Party-Orgie – Cyrus versucht mit aller Kraft die Rihanna-Masche zu kopieren, nur dass die 20-Jährige mit der ausrasierten Seitenfrisur auf der Bühne wie in den Social Networks um Lichtjahre einfallsloser zu Werke geht. Aber das hatte sie bereits selbst durchblicken lassen: "intellectual disconnect" lautet ein Tweet vor wenigen Tagen –"geistig ausgestöpselt". Der Hinweis im Kurzprofil wäre hilfreich.

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