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Spiegel punktet erneut mit Snowden

Auch mit dem zweiten Titel über den von Edward Snowden aufgedeckten Überwachungsskandal gelingt dem Spiegel ein Top-Seller. Mit der Ausgabe 27/2013 "Allein gegen Amerika" holten die Hamburger den besten Kiosk-Verkauf seit Herbst 2012. Am Ende meldete die IVW 921.498 verkaufte Exemplare. Eine Woche später titelte das Nachrichten-Magazin mit den Snowden-Zitat „Die stecken unter einer Decke mit den Deutschen“, und wieder griffen die Leser kräftig zu. So ging die Nummer 28 immerhin 310.528 über die Ladentheke.

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Diese Top-Werte sind eine schöne Belohnung dafür, dass die Redaktion – online wie offline – so umfassend und klar wie sonst kein anderes deutsches Nachrichtenmedium über den NSA-Skandal berichtet. Die Nummer 28 beschäftigte sich auf dem Cover ausschließlich mit dem Whistleblower und „der grenzenlosen Macht des US-Geheimdienstes NSA“.

Im Gesamtverkauf kam der Spiegel wieder über die 900.00er-Marke. Ganz genau setzte er 908.449 Hefte ab. Davon gingen 418.415 an Abonnenten. Auf die Sonstigen-Verkäufe entfielen 179.506 Exemplare.

Auch der Focus setzte auf das Thema. Allerdings mit weit geringerem Erfolg. Wie bereits in den Wochen zuvor blieb der Focus erneut weit unter der 100.000er-Marke. 77.027 Exemplare gingen von dem Heft mit der Zeile „So bleibt Ihr Leben privat“ über die Ladentheken. Im Gesamtverkauf bedeutet dies einen Wert von 529.196 Stück.

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Der stern erreichte mit seinem Heft 29, wie in den Wochen zuvor,  ein solides Kiosk-Ergebnis von 231.686 Exemplaren. Wie Spiegel und Focus ging auch das G+J-Magazin voll auf das Thema Geheimdienste. „Die Geschichte der Spionage“ erreichte im Gesamtverkauf 809.594 Exemplare.

Der direkte Vergleich zeigt in diesem Fall, dass der Spiegel das einzige der drei Nachrichten-Magazine ist, der mit dem Snowden-Thema besonders punkten kann.

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