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„Gerüchte über ‚Lindenstraßen‘-Ende falsch“

Nachdem die Bild am heutigen Morgen eine Diskussion um die Zukunft der "Lindenstraße" losgetreten hat, beschwichtigt nun der Sender: "Gerüchte über ein Ende der 'Lindenstraße' sind falsch", heißt es in einer Mitteilung der Öffentlich-rechtlichen aus Köln. Niemand müsse sich Sorgen machen. "Die Fortführung der Serie steht nicht in Frage". Bei genauerem Blick in den WDR-Text zeigt sich allerdings: Der Fortbestand der Dauer-Serie auch über 2014 hinaus ist noch lange nicht sicher.

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Am Morgen hatte das Boulevard-Blatt Bild berichtet, dass der ARD-TV-Institution "Lindenstraße" möglicherweise das Aus drohe. Der Grund: Immer weniger Zuschauer, bei zu hohen Kosten. Am 23. August steht das Thema auf der Tagesordnung des nächsten Intendantentreffens. Weiter hieß in der Bild-Meldung, dass der aktuelle Vertrag noch bis einschließlich 2014 laufe, allerdings noch nicht über eine Vertragsverlängerung entschieden sei.

Bis auf den Umstand, dass dem Sender die Produktionskosten von 185.000 Euro pro Folge zu teuer seien, weil die Kultserie nur noch rund 2,9 Millionen Zuseher vor den TV-Geräten versammeln könne, bestätigt der WDR die bereits bekannten Vertragsdetails. Eine Zusage über das Jahr 2014 hinaus liefert auch der Sender nicht. Trotzdem heißt es beschwichtigend: "Im Internet und in der Presse kursiert das Gerücht, die ‚Lindenstraße‘ stehe vor dem Aus: Gründe seien hohe Produktionskosten und niedrige Einschaltquoten. Deshalb verlängere der WDR den Vertrag mit der Produktionsfirma nicht. Diese Gerüchte sind falsch. Fakt ist: Der aktuelle Vertrag zur Produktion läuft bis einschließlich 2014."

Die WDR-Meldung geht leider nicht auf das pikanteste Detail in dem Bild-Stück ein. So berichtet die Springer-Zeitung, dass "Lindenstraßen"-Erfinder und -Macher Hans W. Geißendörfer nicht mehr sparen wollen. Deshalb übernehme er im kommenden Jahr bereits die Kosten für zwei Folgen, die der Westdeutsche Rundfunk einsparen wollte.

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