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KFC will Hühnchen-Hitler verklagen

Bereits vor einigen Tagen verhalf der Londoner Blogger Andrew Spooner einem ominösen Hühnchen-Imbiss in Thailand zu Weltruhm im Social Web. Der Imbiss heißt schlicht "Hitler" und hat sich bei der Gestaltung seines Firmenlogos kreativ bei Kentucky Fried Chicken (KFC) bedient. Nur eben mit Adolf Hitler statt KFC-Grüner "Colonel Sanders". Spooner twitterte ein Foto des Hühner-Hitlers, das seither Medien fasziniert.

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Bereits vor einigen Tagen verhalf der Londoner Blogger Andrew Spooner einem ominösen Hühnchen-Imbiss in Thailand zu Weltruhm im Social Web. Der Imbiss heißt schlicht "Hitler" und hat sich bei der Gestaltung seines Firmenlogos kreativ bei Kentucky Fried Chicken (KFC) bedient. Nur eben mit Adolf Hitler statt KFC-Grüner "Colonel Sanders". Spooner twitterte ein Foto des Hühner-Hitlers, das seither Medien fasziniert.
Das rief jetzt die Rechtsabeilung des US-Hühner-Multis auf den Plan. Die Huffington Post schreibt in angemessen martialischem Tonfall: "Hitler fried chicken better surrender its logo, because the Colonel’s ready to fight." Laut HuffPo prüft die KFC-Mutterfirma rechtliche Schritte gegen den Hühner-Hitler, wegen Geschmacklosigkeit und Markenrechtsverletzung. Das mit der Geschmacklosigkeit bezieht sich auf das Hitler-Logo, nicht auf die Hühnchen. Die Daily Mail zitiert einen Kunden von "Hitler" mit den Worten, die Hühnchen dort seien "ziemlich gut". Die Daily Mail entdeckte in Bangkok auch noch einen Hitler-Ronald McDonald.

Auf Urlaub in Thailand? Komm doch auf ein Hühnchen bei Hitler vorbei …
Ein tolles Thema, an dem man als Qualitätsmedium gerade im Sommer einfach nicht vorbei kann. Auch sueddeutsche.de hat den Streit um Hitler-Hühnchen aufgegriffen. Treffender Artikel-Einstieg dort: "Heil Hühnchen!"

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