Apple verpflichtet Modezar – für die iWatch?

Bemerkenswerter Neuzugang in Cupertino: Apple hat den Yves Saint Laurent-CEO Paul Deneve verpflichtet. Der Belgier wird als Vizepräsident den neugeschaffenen Bereich Special Projects verantworten. Sofort kochten die Spekulationen hoch: Könnte Deneve, der früher bereits bei Apple im Marketing arbeitete, für die Entwicklung der iWatch verpflichtet worden sein? Den Markennamen ließ sich Apple bereits schützen. Auch ein Hulu-Manager wurde verpflichtet – er soll Content-Deals für Apple TV abschließen.

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Bemerkenswerter Neuzugang in Cupertino: Apple hat den Yves Saint Laurent-CEO Paul Deneve verpflichtet. Der Belgier wird als Vizepräsident den neugeschaffenen Bereich Special Projects verantworten. Sofort kochten die Spekulationen hoch: Könnte Deneve, der früher bereits bei Apple im Marketing arbeitete, für die Entwicklung der iWatch verpflichtet worden sein? Den Markennamen ließ sich Apple bereits schützen. Auch ein Hulu-Manager wurde verpflichtet – er soll Content-Deals für Apple TV abschließen.

Die Operation Zukunft scheint bei Apple nach einem desaströsen ersten Halbjahr nun auf Hochtouren zu laufen. In einem spektakulären Coup, über den Bloomberg nach Handelsschluss berichtete, verpflichtete Apple den Vorstandschef des prestigeträchtigen Pariser Modelabels Yves Saint Laurent, Paul Deneve.

Der 52-jährige Belgier hat bereits einschlägige Erfahrungen an der Adresse Infinite Loop 1 gesammelt: Zwischen 1990 und 1997 arbeitete Deneve in der Ära von John Sculley, Michael Schindler und Gil Amelio im Marketing bei Apple. Obwohl Deneve als Vorstandschef des weltweiten angesehen Mode-Unternehmens über entsprechende Einzelhandelexpertise verfügt, soll der Belgier nicht die Nachfolge des weiterhin vakanten Chefpostens für die Apple Stores übernehmen, sondern den neugeschaffenen Bereich ‚Special Projects‘ verantworten.

Apple lässt Namensrechte für iWatch bereits schützen

Um was es sich dabei genau handelt, ließ Apple offen. Wie Bloomberg berichtet, wird Deneve als Vizepräsident bei Apple direkt an Cook berichten. Bleibt die Frage, was ein 52-jähriger Veteran der Modebranche, der zuvor für Courreges, Nina Ricci und Lanvin leitete, bei einem Technologie-Unternehmen will?

In den sozialen Medien kochten sofort die naheliegenden Spekulationen hoch: Deneve könnte für die Entwicklung der iWatch verpflichtet worden sein, über die seit Jahresanfang soviel spekuliert wurde – Erfahrung mit Premium-Accessoires für den Alltag hat der belgische Mode-Unternehmer schließlich.

Apple selbst befeuerte die Gerüchte über die Arbeit an seiner Smartwatch mit dem Schutz der Markenrechte. So hat Apple die Marke nun ebenfalls in Taiwan, Mexiko und der Türkei schützen lassen, nachdem die Namensrechte zuvor bereits in Japan und Russland gesichert worden waren. In Mexiko und Taiwan machte sich Apple nicht mal mehr die Mühe, den Namensschutz durch Partnerfirmen verschleiern zu lassen.

Hulu-Manager für Apple TV-Deals eingestellt

Auch ein anderes Zukunftsprodukt soll mit Hochdruck auf den Weg gebracht werden – der Apple-Fernseher. Wie Bloomberg ebenfalls berichtet, hat Apple den Hulu-Vizepräsident Pete Distad verpflichtet, der dort für Vertragsabschlüsse zuständig war. In ähnlicher Rolle dürfte Distand nun auch für Apple tätig werden – zunächst für die Set-Top-Box Apple TV, langfristig aber wohl vor allem für den Apple-Fernseher, über den seit Jahren spekuliert wird.

Dass Apple allerdings jetzt noch einen Manager für Vertragsabschlüsse einstellt, ist nicht unbedingt das beste Zeichen. Bloomberg hatte bereits im vergangenen Herbst darüber berichtet, dass der Start des Apple-Fernsehers, der mutmaßlich iTV heißen dürfte, in erster Linie an fehlenden Deals mit den großen US-TV-Gesellschaften vorerst gescheitert wäre. Ein Angebot von Inhalten von Time Warner Cable stehe nun aber unmittelbar vor dem Abschluss, hieß es.

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