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US-Zeitung hat alle Fotografen gefeuert

Dass zum qualitativ hochwertigen Journalismus auch gute Bilder von professionellen Fotografen gehören, sieht die Chicago Sun-Times anders. Vergangenen Monat hat das Blatt all seine 28 Fotografen entlassen – inklusive Pulitzerpreisträger. Seitdem knipsen die Redakteure des US-Blatts mit ihren Smartphones. Auch die Aufmacherfotos für die Titelseite...

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Dass zum qualitativ hochwertigen Journalismus auch gute Bilder von professionellen Fotografen gehören, sieht die Chicago Sun-Times anders. Vergangenen Monat hat das Blatt all seine 28 Fotografen entlassen – inklusive Pulitzerpreisträger. Seitdem knipsen die Redakteure des US-Blatts mit ihren Smartphones. Auch die Aufmacherfotos für die Titelseite…
… und wie das dann aussieht, hat das US-Blog gawker.com festgehalten.

Als vor einigen Tagen das Eishockey Team der Chicago Blackhawks einen Meisterschafts-Pokal mit nach Hause brachte, belohnten die lokalen Medien den Erfolg mit Titelseiten. Statt mit einem großen Aufmacherbild, stach die Titelseite der Sun-Times durch fette Letter auf Hintergrund in Vereinsfarben hervor. In der Mitte ein vergleichsweise mickriges, unscharfes Bild eines Hockey-Spielers mit Pokal in der Hand. Dagegen zum Vergleich die Chicago Tribune:

"Das kommt davon, wenn man die Entscheidung fällt, all seine Fotografen zu entlassen", schreibt Gawker-Autor Cord Jefferson. Der Chicago Tribune feierte den Sieg ihrer Mannschaft mit einem scharf  und hochaufgelöstem Foto über die halbe Titelseite.
Dass die schlechten Titelseiten der Sun-Times eher zur Regel geworden sind, beweist Jeffersen mit dem Cover vom Vortag.
 
Schön ist das nicht …

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