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Zuckerberg stellt sich wütenden Aktionären

Klare Worte auf der ersten Hauptversammlung des weltgrößten Social Networks: "Wir sind enttäuscht, wie sich die Aktie im vergangenen Jahr entwickelt hat", bekannte Gründer und CEO Mark Zuckerberg gestern vor Anteilseignern. Selbstkritisch gestand der 29-Jährige, dass es nicht reiche, die Welt "zu einem offeneren und besser vernetzen Platz zu machen, sondern auch große Renditen für unsere Aktionäre zu erzielen." Wie das künftig gelingen soll, ließ Zuckerberg aber offen.

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Klare Worte auf der ersten Hauptversammlung des weltgrößten Social Networks:  "Wir sind enttäuscht, wie sich die Aktie im vergangenen Jahr entwickelt hat", bekannte Gründer und CEO Mark Zuckerberg gestern vor Anteilseignern. Selbstkritisch gestand der 29-Jährige, dass es nicht reiche, die Welt "zu einem offeneren und besser vernetzen Platz zu machen, sondern auch große Renditen für unsere Aktionäre zu erzielen." Wie das künftig gelingen soll, ließ Zuckerberg aber offen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 37 Prozent beträgt das Minus von hoffnungsvollen Anlegern, die vor einem Jahr in Facebook investiert haben. Zu 38 Dollar debütierte das Papier Ende Mai 2012 an der Technologiebörse Nasdaq – ganze 24 Dollar waren davon noch übrig, als das neunjährige Internet-Unternehmen gestern erstmals zu seiner Hauptversammlung lud.

Dass es dort Kritik hagelte, liegt in der Natur der Arithmetik. "Wir sind enttäuscht, wie sich die Aktie im vergangenen Jahr entwickelt hat", gestand der 29-jährige Internet-Unternehmer ein. "Die Frage lautet: Was machen wir dagegen?" gab sich Zuckerberg bemerkenswert selbstkritisch, ohne allerdings eine echte Antwort präsentieren zu können.

Zuckerberg hält an Strategie fest

Der Facebook-Chef predigte einmal mehr seine längerfristige Vision: Das Internet-Unternehmen werde fokussiert bleiben, seine Produkte zu verbessern und Umsatz zu generieren – konkreter wurde Zuckerberg nicht.

Gleichzeitig betonte Zuckerberg, dass er trotz der heftigen Kursverluste nicht bezweifle, dass Facebook auf dem richtigen Weg sei: "Nichts hat mich dazu veranlasst zu glauben, dass unsere Strategie fundamental falsch ist oder dass das, was wir entwerfen, keinen Wert hat", zitiert Reuters Zuckerberg. Anleger sind da skeptischer und schickten die Facebook-Aktie auch gestern um ein Prozent weiter nach unten.

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