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„Topmodel“-Finale deutlich stärker als 2012

Erfolgreicher Abschluss der achten "Germany's next Topmodel"-Staffel: 2,59 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen das Finale am Donnerstag bei ProSieben - ein Marktanteil von 22,5%. Damit war das Finale deutlich stärker als 2012 - damals sahen 2,22 Mio. (19,2%) zu. Dennoch konnte das Finale nichts mehr daran ändern, dass Staffel 8 mit 1,84 Mio. jungen Zuschauern die schwächste aller bisherigen Staffeln war. Im Gesamtpublikum gewann den Tag hingegen die ZDF-Komödie "Neue Adresse Paradies".

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. "Topmodel"-Finale stärker als 2012, aber schwächer als 2006 bis 2011
So sehr ProSieben sich – zu Recht – über die guten "Topmodel"-Final-Quoten freuen mag, an die alten Erfolgszeiten der Casting-Soap kamen auch sie nicht heran. Mit 2,59 Mio. 14- bis 49-Jährigen erreichte der Abschluss der achten Staffel einen Marktanteil von 22,5% und damit mehr als 2012. Allerdings: In den Jahren 2006 bis 2011 gab es noch bessere Marktanteile, 2008 beispielsweise sogar 30,1%. Doch auch wenn wie erwartet das Finale nichts mehr daran ändern konnte, dass die achte Staffel nach 14- bis 49-jährigen Zuschauern die bisher schwächste war – in allzu große Depressionen muss der Sender nicht wirklich verfallen, denn die Sender-Normalwerte der vergangenen 12 Monate (derzeit 10,9%) toppte "GNTM" auch in diesem Jahr deutlich.

2. ZDF-Komödie schlägt "Hirschhausens Quiz des Menschen"
Im Gesamtpublikum erreichten ProSiebens "Topmodels" mit 3,72 Mio. Zuschauern und 12,7% immerhin Platz 4, geschlagen nur von drei öffentlich-rechtlichen Programmen. Den Tagessieg holte sich dabei die ZDF-Komödie "Neue Adresse Paradies", für die sich 5,22 Mio. Leute entschieden – ein guter Marktanteil von 16,6%. Klar dahinter folgt "Hirschhausens Quiz des Menschen", das im Ersten 4,41 Mio. Leute eingeschaltet haben – ordentliche 14,0%. Auch die 20-Uhr-"Tagesschau" landete noch vor den "Topmodels" – mit 4,35 Mio. und 15,8%.

3. RTL mit Desaster-Prime-Time, auch Sat.1 unter dem Soll
Überhaupt nichts entgegen zu setzen hatte RTL dem "Topmodel"-Finale. Die dahin dümpelnden Wiederholungen von "CSI: Miami" kamen mit 960.000 und 1,12 Mio. 14- bis 49-Jährigen nur auf völlig unzureichende Marktanteile von 8,3% und 9,2%. Noch desaströser lief es um 22.15 Uhr für "Psych": Trotz Erstausstrahlung sahen ganze 650.000 die Episode, ein Marktanteil von 6,5%. Auch Sat.1 kam nicht an seine Normalwerte heran, wenn auch etwas knapper als RTL. So sahen dort 930.000 und 1,14 Mio. "Criminal Minds", 910.000 danach "Criminal Minds: Team Red" – Marktanteile von 8,0% bis 9,3%.

4. Vox überflügelt RTL und Sat.1
Der Gewinner des Abends heißt neben ProSieben eindeutig Vox. 1,31 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich dort für die Wiederholung des Jasons-Statham-Thrillers "Chaos" – ein Marktanteil von 11,0% und Platz 3 in den Tages-Charts hinter den "Topmodels" und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". RTL II kam mit den "Kochprofis" unterdessen auf 850.000 junge Zuschauer und 7,3%, mit dem "Frauentausch" auf 730.000 und 6,7%. Unter gegangen ist wieder kabel eins: Ganze 350.000 14- bis 49-Jährige sahen "V – Die Besucher" – miserable 3,0%.

5. WDR stark mit "Tatort", DMAX, sixx und Tele 5 bei 14-49 über dem Soll
Bei den kleineren Sendern tat sich am Donnerstag wieder einmal ein "Tatort" hervor: 1,40 Mio. sahen den 2009er-Fall "Herz aus Eis" aus Konstanz im WDR Fernsehen – ein starker Prime-Time-Marktanteil von 4,5%. "Das große Tatort-Quiz", das im Anschluss wiederholt wurde, kam mit 1,08 Mio. Sehern sogar auf 4,7%. Im jungen Publikum sprangen u.a. DMAX, sixx und Tele 5 über die Normalwerte. Bei DMAX gelang das vor allem der Reihe "1000 Wege, ins Gras zu beißen", die um 22.15 Uhr 320.000 14- bis 49-Jährige auf stolze 3,0% hievten. Eine weitere Folge kam um 22.45 Uhr mit 270.000 auf 2,9%. Bei Tele 5 sahen zwischen 19.15 Uhr und 22.15 Uhr 240.000 bis 280.000 (2,0% bis 3,0%) "Star Trek: Raumschiff Voyager" und bei sixx um 20.15 Uhr 270.000 (2,4%) die "Vampire Diaries".

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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