SWR-Intendant: „Tatort“-Reihe nicht überstrapazieren

Nach Ansicht des SWR-Intendanten Peter Boudgoust habe man das Limit der Ermittler-Anzahl in der "Tatort"-Reihe erreicht. "Wir kommen jetzt an einer Grenze", so der Intendant am Mittwoch gegenüber der dpa. Aktuell lässt die ARD 21-Teams nach Mördern und anderen Gangstern fahnden.

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Für die hauseigenen Produktionen aus Stuttgart, Ludwigshafen und Konstanz soll sich vorerst nichts ändern. "Da habe ich jetzt noch keine Amtsmüdigkeit wahrgenommen", so Boudgoust zu den anwesenden Journalisten. Das bedeute allerdings nicht, dass die Kommissare ewig weiter ermitteln würden.
Besonders in letzter Zeit musste sich der Zuschauer an viele neue Gesichter auf Deutschlands berühmtesten Sendeplatz gewöhnen. Im September vergangenen Jahres feierte der Dortmunder "Tatort" seine Premiere, Hamburg brachte 2013 mit Til Schweiger und Wotan Wilke Möhring zwei neue "Tatorte" in die Hafenstadt, in Saarbrücken traten Devid Striesow und Elisabeth Brück ihren Dienst an.
Noch in diesem Jahr folgen zwei weitere Ermittlerpaare: Im Herbst feiert das neue Gespann aus Erfurt (Friedrich Mücke und Benjamin Karre) seine Premiere. Zu Weihnachten folgen Christian Ulmen und Nora Tschirner in Sachsen – zu guter letzt kann der Hessische Rundfunk wieder auf die Suche gehen. Nach Nina Kunzendorf quittierte erst vergangen Dienstag Joachim Król seinen Dienst in Frankfurt.

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