Bundesliga-Relegation verliert Zuschauer

Die Spielverlauf, der die Chancen des 1. FC Kaiserslautern auf einen Aufstieg immer mehr schrumpfen lassen hat, stahl dem Relegations-Rückspiel offenbar ein paar Zuschauer. Nachdem noch 6,20 Mio. Fans das Hinspiel gesehen hatten, waren es im Rückspiel am Montag noch 6,13 Mio. Zum Vergleich: Vor einem Jahr sahen das Hinspiel zwischen Hertha und Fortuna Düsseldorf 6,37 Mio., das Rückspiel dann 8,66 Mio. Gewonnen hat der Fußball den Montag dennoch, bei den 14- bis 49-Jährigen gab es Platz 2 hinter "GZSZ".

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. Relegations-Rückspiel 2,5 Mio. unter Vorjahr
Vielleicht waren die Gegner 2012 überregional gesehen interessanter, vor allem war im Rückspiel aber mehr Spannung – man erinnere sich an den Platzsturm in Düsseldorf. Die Bundesliga-Relegation 2013 war zumindest bei Weitem nicht so erfolgreich wie die im Vorjahr. Damals sahen 8,66 Mio. das Rückspiel in Düsseldorf, diesmal nur 6,13 Mio. das in Kaiserslautern. Zwar erreichte das Match damit trotzdem einen starken Marktanteil von 19,7%, 2012 waren es aber sogar 28,4%. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 1,77 Mio. Fans für einen Marktanteil von 15,2%, im Vorjahr gab es 2,99 Mio. und 24,7%.

2. "Wer wird Millionär?" schärfster Verfolger bei Alt und Jung
Hinter dem Fußball folgt sowohl im Gesamtpublikum, als auch bei den 14- bis 49-Jährigen in der Prime Time Günther Jauchs "Wer wird Millionär?". 5,33 Mio. Quizfreunde sahen die Show insgesamt, darunter 1,59 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen damit bei guten 17,1% und überschaubaren 13,8%. Im Gesamtpublikum war auch der ZDF-Film "Gletscherblut" aus dem Jahr 2009 ein Erfolg: 4,69 Mio. entschieden sich für ihn – gute 14,9%.

3. ProSieben-Comedy-Montag zu blass
Zu schwache Quoten erreichte ProSieben am Montag. Alle Programme zwischen 19.05 Uhr und 3 Uhr nachts blieben unter den Sender-Normalwerten, die meisten sogar unter der 10%-Marke. In der Prime Time blieben "Die Simpsons" so bei 9,7% und 9,9% hängen, "The Big Bang Theory" kletterte nur leicht nach oben – auf 10,1% und 10,4%, der "Circus Halligalli" enttäuschte um 22.15 Uhr mit 830.000 14- bis 49-Jährigen und 9,4%. "TV total" erzielte nach 23 Uhr mit 470.000 nur noch 8,4%.

4. "Köln 50667" mit neuem Rekord, "Grimm" entfernt sich von 10%-Marke
In der zweiten Privat-TV-Liga kann vor allem RTL II feiern: Die Vorabend-Soap "Köln 50667" stellte mit 13,1% einen neuen Rekord auf, erreichte damit sogar einen noch stärkeren Marktanteil als "Berlin – Tag & Nacht" im Anschluss (12,7%). Auch in der Prime Time war RTL II stark: mit den "Geissens" und Werten von 1,17 Mio. 14- bis 49-Jährigen, bzw. 10,1%, mit "Krass!" und 920.000, bzw. 9,1%, sowie mit den "Klick-Stars" und 730.000 bzw. 10,3%. Bei Vox fiel der Serienhit "Grimm" unterdessen unter die 10%-Marke. 9,1% sind zwar immer noch ein guter Wert, verglichen mit dem Premieren-Marktanteil von 16,4% im Februar sind die 9,1% aber ein großer Rückschritt. "CSI: NY" erreichte vorher 7,7%. Solide 5,7% gab es bei kabel eins um 20.15 Uhr für "Aeon Flux", ordentliche 6,6% im Anschluss für "Alien 3".

5. "Dallas" bleibt über Super-RTL-Soll, zdf_neo punktet mit "Inspector Banks"
Bei den kleineren Sendern tat sich u.a. zdf_neo hervor. Die Krimiserie "Inspector Banks" sahen dort um 22.40 Uhr noch 670.000 Leute – ein grandioser Marktanteil von 3,6%. Schon um 21.55 Uhr sahen 640.000 eine weitere Folge – starke 2,3%. Das meistgesehene Prime-Time-Programm abseits der großen acht Sender war aber das NDR-Magazin "Markt", das um 20.15 Uhr 1,05 Mio. (3,5%) einschalteten. Super RTL kann sich unterdessen weiter über stabile "Dallas"-Quoten freuen: Diesmal sahen 320.000 14- bis 49-Jährige zu – ein Marktanteil von 2,9%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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