Anzeige

CL-Finale macht Twitter glücklich

Fußball verbindet – und Twitter auch. Mit mehr als 22 Millionen Zuschauern dominierte das deutsch-deutsche Champions League-Finale das TV-Programm von Samstagabend. Auch beim Kurznachrichtendienst Twitter war das Endspiel zwischen Bayern München und der Borussia Dortmund das dominierende Thema. Über 4,8 Millionen Tweets begleiteten das Spiel und sorgten im Netz für ein wahres Zwitscherkonzert. Der erlösende Schlusspfiff, der Bayern den Henkelpott brachte, verursachte dabei den meisten Lärm.

Anzeige

Aus der ganzen Welt versammelten sich Fans parallel zum Spiel im Netz und twitterten, was das Zeug hielt. Wer das Spiel nicht live mitverfolgen konnte, hätte auf Twitter in Sekundentakt auf dem Laufenden bleiben können. Seit einer Stunde vor dem Anpfiff bis 30 Minuten nach dem Abpfiff zählte der Kurznachrichtendienst 4,8 Millionen Tweets unter dem offiziellen Hashtag #UCLFinal – einen besseren Live-Ticker gibt es wohl nirgends. Auf seinem Höhepunkt der Twitter Konversation führte das Endspiel zwischen den Bayern und Borussia Dortmund zehn globale Trends, berichtet‘>
Der meist erwähnte Spieler war gleichzeitig der Held des Abends, der den Sieg perfekt machte: Über eine Million Mal wurde über Stürmer Arjen Robben getweetet. Anders als auf dem Rasen, schienen die Borussen auf Twitter chancenlos zu sein: Den Höhepunkt der Konversation erreichte zwar der Schlusspfiff, mit 117.601 Tweets pro Minute (TPM). Der Siegestreffer von Robben lag mit 107.229 TPM allerdings nicht weit davon entfernt. Das 1:0 von Bayern-Star Mario Mandzukic  sorgte für den ersten Klimax (77.008 TPM). Der Ausgleichstreffer von Ilkay Gundogan in der 60. Minute lag rund 6000 TPM darunter (71.299).
Zwar dürfte das Finale von Samstag eines der größten Sportereignisse des Jahres auf Twitter gewesen sein. Rekordverdächtig war das Gezwitscher allerdings bei weitem nicht. Beim Halbfinale 2012, als‘>, twitterte es beispielsweise beim Siegestreffer von Fernando Torres 13.684 Mal in der Sekunde und überbot damit sogar den Super Bowl.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige