6,20 Mio.: Relegation nur leicht unter Vorjahr

Die Relegationsspiele um den letzten freien Platz der kommenden Bundesliga-Saison sind auch in diesem Jahr ein Quotenhit. 6,20 Mio. sahen das Hinspiel zwischen Hoffenheim und Kaiserslautern, nur ein paar weniger als vor einem Jahr beim Match Hertha vs. Düsseldorf. Das Rückspiel mit dem legendären Düsseldorfer Platzsturm kam damals aber auf 8,66 Mio. Zufrieden kann auch Eurosport sein: Das Champions-League-Finale der Damen sahen dort immerhin 740.000 Fußball-Fans - ein Marktanteil von 2,5%.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Bundesliga-Relegation siegt souverän
Gegen die 6,20 Mio. Zuschauer, die sich für das erste Relegationsspiel zwischen Hoffenheim und Kaiserslautern entschieden, kam kein Konkurrent an. Am besten erging es in der Prime Time abseits der ARD noch dem ZDF: 3,90 Mio. hievten dort "Molly & Mops" auf solide 12,5%. Davor landeten neben dem Fußball, der einen tollen Marktanteil von 20,4% holte, auch noch die Halbzeit-"Tagesthemen" mit 5,44 Mio. und 17,0%, die 20-Uhr-"Tagesschau" mit 4,33 Mio. und 16,0%, sowie die "Sportschau"-Moderationen mit 4,30 Mio. und 16,1%.

2. CL-Finale der Damen klar über Eurosport-Niveau
Hätte es im Ersten nicht auch ein Fußballspiel gegeben, hätten sicher noch ein paar Leute mehr Eurosport gesehen. Dort gewann der VfL Wolfsburg das Champions-League-Finale der Damen gegen Olympique Lyon. Die Mio.-Marke erreichte das Spiel nicht, mit 740.000 Fans erreichte es aber immerhin einen Marktanteil von 2,5% und damit einen, der deutlich über dem 12-Monats-Durchschnitt des Senders von derzeit 0,7% liegt. Der aktuelle Eurosport-Jahresrekord war nicht in Gefahr: Den hält weiterhin ein Skisprung-Weltcup aus Zakopane mit 890.000 Zuschauern.

3. "Germany’s next Topmodel" siegt auch ohne Rekord bei 14-49
Den Vorwochenwert von 18,8%, der gleichzeitig ein Staffelrekord war, erreichte die ProSieben-Casting-Soap diesmal nicht ganz, doch mit 18,3% war das Halbfinale fast genau so erfolgreich – und das trotz des starken Fußballspiels in direkter Konkurrenz. Mit den 2,18 Mio. 14- bis 49-Jährigen, die dem Marktanteil von 18,3% entsprachen, blieb die ProSieben-Reihe auch vor der Relegation, die 2,02 Mio. (16,7%) einschalteten. Im Finale von "Germany’s next Topmodel" könnten damit erstmals seit 2011 wieder mehr als 20% drin sein.

4. RTL und Sat.1 mit Ermittler-Serien ohne Chance
Zu den Verlierern des Abends gehören Sat.1 und vor allem RTL. Während Sat.1 mit zwei Episoden "Criminal Minds" ab 20.15 Uhr immerhin noch 9,5% und 9,3% erzielte – und damit Werte, die nah am aktuellen 12-Monats-Durchschnitt des Senders liegen, blieb RTL mit zwei Folgen "CSI: Miami" meilenweit unter dem Sender-Normalniveau. Nur 1,19 Mio. und 1,05 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen zu – indiskutable 10,1% und 8,5%. Für "Psych" ging es im Anschluss sogar noch weiter nach unten: auf 720.000 und 7,5%.

5. Vox ordentlich mit "Miss Undercover", WDR stark mit "Tatort"
Abseits der größeren Sender setzte sich bei den 14- bis 49-Jährigen Vox in der Prime Time an die Spitze: 970.000 sahen "Miss Undercover" – ordentliche 8,0%, Bei RTL II erreichten "Die Kochprofis" und der "Frauentausch" mit 750.000 und 790.000 Marktanteilevon 6,4% und 7,2%, kabel eins ging mit "V – Die Besucher" und 380.000 bzw. 3,3% völlig unter. Im Gesamtpublikum stahl ein drei Jahre alter "Tatort" aus Berlin den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga die Show. 1,85 Mio. Krimifans sahen ihn im WDR Fernsehen – grandiose 5,9%. Damit landete der "Tatort" klar vor Vox, RTL II und kabel eins. "Miss Undercover" erreichte hier 1,63 Mio. Zuschauer.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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