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Bertelsmann: bestes Quartal seit Jahren

Bertelsmann hat im 1. Quartal des Jahres so gut verdient wie seit Jahren nicht. Zwar sank der Umsatz in den ersten drei Monaten leicht von 3,66 auf 3,63 Mrd. Euro, dafür kletterte der operative Gewinn (Operating EBIT) von 279 auf 303 Mio. Euro und das Konzernergebnis unterm Strich erhöhte sich um 43% auf 207 Mio. Euro. Das sind die besten Ergebnis-Werte seit 2005 - soweit haben die Gütersloher zurückgerechnet. Bemerkenswert: 207 Mio. Euro des EBIT stammen allein von der RTL Group.

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Absolute Rekorde sind bei Bertelsmann in der Bilanz schwer zu brechen. Im Jahr 2000 sorgte der legendäre Verkauf der AOL Europe Anteile unter Thomas Middelhoff für 6,75 Mrd. Euro auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase für eine derartige Ausnahme-Bilanz, wie sie in absehbarer Zeit nicht mehr zu erwarten ist.

Umso erfreulicher für den aktuellen Vorstandschef Thomas Rabe, dass die Geschäfte derzeit trotz der Herausforderungen durch die Digitalisierung sehr gut laufen. Die Umsatzrendite wurde im 1. Quartal von 7,6 auf 8,3% gesteigert. Die höheren Gewinne resultieren in erster Linie aus den profitableren Kerngeschäften sowie der Ende März vollzogenen Komplettübernahme des Musikrechteunternehmens BMG.<br
Im zweiten Halbjahr steht noch der Vollzug der Fusion zwischen Random House und dem Verlag Penguin an. Dies, zusammen mit BMG-Übernahme und der Übernahme des Finanzdienstleisters Gothia soll in der Gesamtbilanz 2013 für einen deutlichen Wachstumsschub sorgen.</br

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