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Capri Sonne: Foodwatchs „zuckersüßes“ Sorry

Hat man einen Fehler begangen, dann entschuldigt man sich. Das weiß auch Foodwatch. Jedes Jahr lässt der Verein Nutzer ein Produkt wählen, das mit dem Goldenen Windbeutel für die dreisteste Werbelüge ausgezeichnet wird. In diesem Jahr schaffte es das Erfrischungsgetränk Capri-Sonne wegen “Schul-Marketings für einen Drink so süß wie Cola” auf die Nominierungsliste. Der Hersteller weist die Vorwürfe zurück, Foodwatch "entschuldigt" sich mit einem Videoclip. Und wie!

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###YOUTUBEVIDEO###
So hatte Hersteller Wild/SiSi-Werke zuvor erklären lassen, man mache keine Werbung für Kinder. Vielmehr betreibe man “Kommunikation”. Das lässt sich der Verein Foodwatch, der mit dem Windbeutel-Award Verbraucherschwindel in den Fokus der Öffentlichkeit rücken will, natürlich nicht zweimal sagen. Herausgekommen ist ein mit spitzer Feder getexteter und wunderbar zynisch gesprochener Clip, in dem sich der Verein für das “Malheur” nur vordergründig entschuldigt.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Foodwatch in Videoform bei einem Nominierten "entschuldigt". In ähnlicher Machart zog der Verein schon 2011 über Storck her. Der “nimm zwei”-Hersteller hatte damals argumentiert, dass Kinder keineswegs die Zielgruppe der Bonbonb wären. Wie im aktuellen Capri-Sonne-Clip schaute man sich die Webseite, Spots und Werbematerialen an, die die Aussagen der Produzenten konterkarieren.

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