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Warren Buffett entdeckt Twitter – mit 82

Auch im fortgeschrittenen Alter von 82 kann man noch mal einen neuen Weg der Kommunikation wählen. Der erfolgreichste Anleger der Welt macht es vor: Im Interview mit Fortune Magazine eröffnete Warren Buffett ein Twitter-Konto und versendete seinen ersten launigen Tweet: „Warren is in the house“. In der zweiten Kurzmitteilung verwies Buffett auf ein Essay von ihm, warum Frauen der Schlüssel zu Amerikas Wohlstand seien. Bill Gates gehörte zu den ersten Gratulanten zum Twitter-Start.

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Zwei Tage noch, dann ist es wieder so weit: Der erfolgreichste Investor der Welt lädt zur Hauptversammlung von Berkshire Hathaway nach Omaha. Passend dazu hat sich Warren Buffett nun auch vorab medial trefflich in Szene gesetzt: In einem Interview mit Fortune Magazin, das bei CNN ausgestrahlt wurde, eröffnete der 82-Jährige seinen Twitter-Account mit den launigen Worten: „Warren is in the house“ – „Warren ist da“.

Der nächste Eintrag ließ nicht lange auf sich warten: „Lest mein Essay, warum Frauen der Schlüssel zu Amerikas Wohlstand sind“, twitterte das Orakel von Omaha. Dem Aufruf dürften viele folgen: Bereits über 200.000 Follower konnte der Staranleger und Besitzer von Berkshire Hathaway in den ersten zehn Stunden um sich scharen.

Buffetts Twitter-Start: „Einem alten Hund ein paar Tricks beibringen“

Ob ihnen der aktuell viertreichste Mann der Welt auf dem 140-Zeichen-Dienst auch Investment-Tipps in Kurzform geben wird, erscheint eher fraglich. Buffett ist seit Jahrzehnten für seine profunde Analyse der Aktienmärkte in einprägsamen Metaphern bekannt. „Sei gierig, wenn andere ängstlich sind – und ängstlich, wenn der Markt gierig ist“, lautet eine seiner zahlreiche Börsenweisheiten.

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Auch die Technologiebranche lauscht immer wieder den Worten des Value-Investors. So beriet Buffett, der selbst sagt, er verstehe zu wenig von der schnelllebigen Tech-Industrie, um dort zu investieren, bereits Steve Jobs zur Verwendung von Apples Bargeldreserven und empfahl Aktienrückkäufe, die Jobs’ Nachfolger Tim Cook nun lehrbuchmäßig umsetzt.

Wie gut er selbst Twitter verstehe, ließ Buffett im TV-Interview mit Pattie Sellers offen: „Geht so“, gab Buffett zu, um dann einzuräumen, dass schließlich auch Mitbegründer Ev Williams aus Nebraska komme, "also kann es nicht schlecht sein". Als der erste Tweet versendet war, freute sich Buffett: "Wer sagt, dass man einem alten Hund nicht noch ein paar Tricks beibringen kann?"

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