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ZDF feiert Champions-League-Rekord

Der deutsche Vereinsfußball steht vor seinem größten Triumph seit Jahrzehnten - und die Fans sind begeistert. Nach dem 4:0 des FC Bayern gegen den FC Barcelona gewann Borussia Dortmund 4:1 gegen Real Madrid. 13,70 Mio. sahen das Spiel im ZDF - das ist die höchste Champions-League-Zahl der Saison. Zum Vergleich: Das Finale zwischen Bayern und Chelsea sahen 2012 bei Sat.1 inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen 16,77 Mio. Fans - eine Zahl, die bei einem deutsch-deutschen Finale sicher getoppt würde.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. 13,70 Mio. sehen Champions League im ZDF, weitere 910.000 bei Sky
Insgesamt kam das 4:1 von Borussia Dortmund gegen Real Madrid in Deutschland auf 14,61 Mio. Zuschauer. Neben den 13,70, die es im ZDF sahen, entschieden sich nämlich 910.000 für die Übertragung bei Sky. Damit kam das Match nicht an den Sky-Rekord vom Dienstag heran, als 1,54 Mio. das Münchner 4:0 gegen Barcelona sahen, aber das ist bei einer parallelen Free-TV-Übertragung auch keine Überraschung. Die exklusiven Dienstags-Spiele sind bei Sky immer erfolgreicher als die Mittwochs-Partien. Für das ZDF sind die 13,70 Mio. (Marktanteil: 43,8%) aber ein neuer Rekord, seitdem man die Rechte an der Königsklasse von Sat.1 übernommen hat, als nächstes steht dann das Knacken der Final-Quote aus 2012 (16,77 Mio.) an.

2. Fußball pusht "auslandsjournal" auf Traumquote
Einer der großen Profiteure der Champions-League-Euphorie war überraschenderweise auch das "auslandsjournal", das um 23.20 Uhr nach der Fußball-Sendung gezeigt wurde. 3,55 Mio. saßen da noch vor den ZDF-Fernsehern – ein für "auslandsjournal"-Verhältnisse unglaublicher Marktanteil von 25,5%. Das Halbzeit-"heute-journal" sahen um 21.30 Uhr sogar 11,85 Mio. Leute (36,7%), "Markus Lanz" kam um 23.50 Uhr mit 2,02 Mio. Sehern noch auf 24,7%. Ein herausragender Abend für das ZDF.

3. Immerhin 4,36 Mio. sehen letzten "Bloch"-Film
Die Entscheidung der ARD, den letzten "Bloch"-Film mit Dieter Pfaff ausgerechnet gegen ein Champions-League-Halbfinale zu programmieren, muss wohl mindestens als unglücklich bezeichnet werden. Immerhin 4,36 Mio. sahen den Film trotzdem – ein angesichts der Konkurrenz sehr ordentlicher Marktanteil von 13,7%. Ohne den Fußball-Megahit hätten sicher deutlich mehr Leute noch einmal Abschied von Dieter Pfaff genommen. Das drittbeste Prime-Time-Programm des Abends war RTLs "Die 25 skurrilsten Lebensträume" mit nur 2,45 Mio. Sehern und 7,8%.

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4. 14-49: "auslandsjournal" schlägt RTL, ProSieben & Co.
Wie groß die Strahlkraft der Champions League am Mittwoch war, zeigt auch der Blick auf die Charts des jungen Publikums. Auch hier dominierte das Fußballspiel mit 5,09 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 40,5% – auch auch hier holten sich die Folge-Programme riesige Erfolge. So sahen 1,39 Mio. 14- bis 49-Jährige ab 23.20 Uhr noch das "auslandsjournal" – ein unfassbarer Marktanteil von 24,3%. Damit landete das ZDF-Magazin sogar vor allen Prime-Time-Programmen der Privatsender: "Die 25 skurrilsten Lebensträume" sahen bei RTL 1,29 Mio. (10,5%), ProSieben kam mit "How I met your Mother" um 20.15 Uhr auf 1,19 Mio. und 11,1%, bevor fünf weitere Episoden der Serie gegen den Fußball abstürzten – und Sat.1 blieb mit "Terminal" bei 1,06 Mio. und 8,8% hängen.

5. RTL II stark mit Doku-Soaps, NDR mit "Expeditionen ins Tierreich"
Dass man an einem solchen Fußballabend trotzdem klar über den Normalwerten landen kann, zeigten vor allem RTL II und das NDR Fernsehen. So kamen die RTL-II-Doku-Soaps "Teenie-Mütter – Wenn Kinder Kinder kriegen" und "Babys! Kleines Wunder – großes Glück" auf starke Zahlen von 920.000 und 910.000 14- bis 49-Jährige, bzw. Marktanteile von 7,9% und 7,0%. Im Gesamtpublikum punktete das NDR Fernsehen mit den "Expeditionen ins Tierreich", die 1,08 Mio. auf 3,5% hievten. Wenig überraschend: Sowohl bei RTL II als auch im NDR sahen eindeutig mehr Frauen als Männer zu.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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