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Amazon-Doku: HR erwirkt EV gegen Dienstleister

Der Streit um die ARD-Amazon-Doku „Ausgeliefert“ geht in die nächste Runde: Nach diversen Vorwürfen gegen die Macher des HR-Films wehrt sich jetzt der Hessische Rundfunk. Vor dem Landgericht Köln haben die Frankfurter eine einstweilige Verfügung gegen die Presseerklärung erwirkt, die die Anwälte (Kanzlei Höcker) des Amazon-Dienstleisters CoCo Job Touristik in der vergangenen Woche verbreitet hatten.

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Der HR argumentiert: „Die Anwälte hatten mehrfach behauptet, die Rechtsabteilung des HR habe „eine Manipulation freiwillig eingeräumt“, und in diesem Zusammenhang auf die „fingierte E-Mail“ einer „frei erfundenen“ Zeugin verwiesen, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich dabei um eine Legende handelte, derer sich die Autoren zum Schutz ihres Informanten bedient hatten, was der HR ausdrücklich mitgeteilt hatte.“
Weiter heißt es in der Stellungnahme des Senders, dass sich die Firma CoCo Job Touristik inzwischen unter Androhung einer Vertragsstrafe dazu verpflichtet hätte, die Aussage nicht mehr so zu verbreiten. Daraufhin hätte der HR das gerichtliche Verfahren für erledigt erklärt.
Es ist allerdings jetzt schon abzusehen, in dem Streit um die Doku ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.

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