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Armbruster erhält Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis

Der vor wenigen Wochen in Syrien angeschossene und schwer verletzte ARD-Korrespondent Jörg Armbruster wird mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2013 für Fernsehjournalismus ausgezeichnet. Laut SWR liege der 65-Jährige noch im Krankenhaus, befinde sich aber auf dem Wege der Besserung.

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Die Arbeit des Journalisten zeichne sich vor allem durch seine "sorgfältigen, überlegten und zurückhaltenden Analysen" aus, die sich vom hohen Produktionsdruck in Krisengebieten nichts anmerken ließen, heißt es in der ausführlichen Begründung. Zudem lobt sie Armbrusters "ruhige Sprache“ in "erklärenden" und "manchmal didaktisch anmutenden Bildberichten", die einen "hochinformativen" Kontrast zu den lärmenden Schnellfeuervideos aus einem zerrissenen Land“ darstellen würden.
Armbrusters oberster Chef, SWR-Intendant Peter Boudgoust, zeigt sich über die Anerkennung für die Arbeit des Korrespondenten erfreut: "Sein Name und seine Person stehen für das wichtigste Gut in der Krisenberichterstattung: Glaubwürdigkeit."
Armbruster wird gemeinsam mit dem freien Journalisten Marcel Mettelsiefen ausgezeichnet. Ein Förderpreis geht an die WDR-Reporterin Eva Müller, die bereits den Journalist of the Year"-Award 2013 von CNN erhalten hat. Wann die Preisverleihung stattfinden wird, steht noch nicht fest.
Der mit 5.000 dotierte Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis wird jährlich an Fernsehjournalisten überreicht, die in ihrer Arbeit Herausragendes geleistet haben. Der Preis wurde 1995 nach dem gleichnamigen Tagesthemen-Moderator benannt.

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