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Personalisierte Zeitung niiu als Tablet-App

An Ostern feiern Christen weltweit die Auferstehung Jesu Christi. Kurz nach Ostern will ein alter Bekannter von den Toten auferstehen: niiu, einst gestartet als individuelle Tageszeitung, kommt am 2. April als App zurück. Nachdem die Hendrik Tiedemann und Wanja S. Oberhof mit ihrem Printprojekt gescheitert waren, war es still geworden. Nach dem Flipboard-Prinzip sollen sich Nutzer künftig aus 23 Publikationen ihre digitale Lieblingszeitung zusammenstellen können. An Bord sind neben vielen Springer-Blättern auch Bauers OK! und die Neue Zürcher Zeitung.

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Dazu haben die niiu-Macher Lizenzverträge mit den Content-Partnern geschlossen. Abonnieren lässt sich der Dienst nach einem kostenlosen 7-Tage-Test ab 10 Euro pro Monat. Ein Halbjahres-Abonnement der iOS-App kostet 64,99 Euro, für ein Jahresabo werden 119,99 Euro fällig. Verfügt der Nutzer zeitweise nicht über eine Internetverbindung, lassen sich die Inhalte auch im Offline-Modus lesen. 

Zum Start-Angebot zählen unter anderem Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost, BZ, Welt, Bild, Tagesspiegel, Neue Zürcher Zeitung, Neues Deutschland, The European, OK, Grazia, PC Welt und Mac Welt.
Für Tiedemann und Oberhof ist es der zweite Anlauf mit niiu. 2009 war der Hype um die personalisierte gedruckte Zeitung groß (MEEDIA berichtete), doch die zahlende Kundschaft blieb aus. 2011 war Schluss. Im Oktober gaben die Macher bekannt, eine Tablet-App zu starten. Wie sich das Angebot gegen etablierte Apps wie Flipboard oder Zite durchsetzen kann, muss sich noch zeigen.

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