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Das!-Interview: Riemann gibt NDR die Schuld

Nach dem mittlerweile legendären Interview mit Katja Riemann in “Das!” war es still geworden um die Schauspielerin. Facebook-Seite und Homepage waren plötzlich offline, das Management äußerte sich nur knapp zu der anschließenden Berichterstattung. Nun hat die Riemann einen offenen Brief zu den Vorwürfen an ihrem Umgang mit Moderator Hinnerk Baumgarten veröffentlicht. Dabei übt sie Kritik an Sender und Moderator und zweifelt am Hype um das Interview. Nur sich selbst sieht die Mimin im Recht.

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Mit einem “Whow” beginnt Riemann ihr Schreiben, in dem sie die Ereignisse nach dem NDR-Interview zu ergründen versucht. Vor allem scheint es eine Suche nach einem Schuldigen zu sein. “Kann es sein, dass die schiere Existenz einer Person polarisiert? Sind schlechte Nachrichten die besseren Nachrichten”, fragt die Schauspielerin.
Und weiter: “Gibt es Verhaltenskodexe in öffentlichen Formaten, die mit der Abwesenheit von Wahrhaftigkeit zu tun haben?” Wo bleibe der Humor inmitten von Sattheit, beendet Riemann ihren Fragenkatalog.
Damit gemeint ist der Hype um das völlig misslungene Interview in der NDR-Vorabendsendung "Das!", das dank der Arbeit von Stefan Niggemeier auf YouTube ein Webhit wurde. Schon ab Frage eins schien Riemann verschlossen und machte nach einigen Annäherungsversuchen Baumgartens komplett dicht. Was folgte, waren viele Minuten peinlicher Fernsehunterhaltung. Viele Medien berichteten (auch MEEDIA), die Schauspielerin erntete teils heftige Kritik.

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Nach kurzer Zeit waren Webseite und Facebook-Seite der Künstlerin nicht mehr erreichbar. Hierfür liefert Riemann nun eine Erklärung: “Die Facebook-Seite, die für mich gehostet wird, als auch die Homepage brachen zusammen unter dem virtuellen Wirbelsturm, verrückte Technik.” Fakt ist: Die Serverkapazitäten für Facebook-Seite stellt Facebook selbst. Da deutsche Facebook-Seiten zum Zeitpunkt der Deaktivierung nicht von Ausfällen betroffen waren, dürfte es sich wohl kaum um eine “Überlastung der Facebook-Seite” gehandelt haben. Auf der Webseite der Künstlerin hatte das Management schließlich schon zuvor erklärt, dass man aufgrund der Masse an Kommentaren den Stecker ziehe – und nicht wegen zu hoher Serverlast.
Die heftige Reaktion auf das in der Sendung gezeigte Heimatfilmchen (“Ist mir extrem peinlich.”) erklärt Riemann folgendermaßen: “Ja, es ist die Wahrheit, dass ich meinen Beruf liebe und gern über meine Arbeit spreche; wahr ist auch, dass das Reden über meine Person, oder Personen in meinem nahesten Kreis, mir schwer fällt.”

In dem offenen Brief übt die Schauspielerin Kritik am Sender und der Redaktion. So hätte man sich nicht an Absprachen gehalten: “Aber davon muss man wohl ausgehen, wenn man sich im öffentlichen Feld bewegt.” Und auch über den Moderator wird gelästert: “Es ist irre lustig, wenn ein Moderator zwischen den Gesprächen sich in der Kamera spiegelt und laut äußert, wie geil er aussieht…” Mit einem professionellen Verhältnis zur Presse hat das wenig zu tun. Zwar behauptet sie, schon bessere Interview gegeben zu haben, doch: "It needs two to Tango." Etwas bemüht kommt dann doch noch ein Dankeschön an jene “Journalisten, die so kluge, sachliche Artikel verfassten”.

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