12,57 Mio.: Schweiger holt 20-Jahres-Rekord

Er hat es geschafft. Mit seinem viel diskutierten ersten "Tatort" hat Neu-Ermittler Til Schweiger sogar das Münsteraner Erfolgsteam übertroffen: 12,57 Mio. sahen die Schweiger-Premiere - das ist die höchste "Tatort"-Zuschauerzahl seit September 1993, also seit fast 20 Jahren. Noch unglaublicher sind die Zahlen im jungen Publikum: Mit 5,21 Mio. 14- bis 49-Jährigen holte Schweiger hier über 1 Mio. mehr als der erfolgreichste Münster-"Tatort". Die anderen Sender waren so am Sonntagabend nur Statisten.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Stärkster "Tatort" seit September 1993
Dass Schweiger die 10-Mio.-Marke knacken würde, war so gut wie klar. Dafür wurde im Vorfeld schon zu viel diskutiert und berichtet. Doch die erreichten 12,57 Mio. sind nun wirklich eine Mega-Quote. Selbst der neueste "Tatort" aus Münster, der im November 12,19 Mio. Fans gelockt hatte, wurde geschlagen. Mehr "Tatort"-Zuschauer gab es zuletzt im September 1993: 13,26 Mio. sahen damals einen Fall der legendären Ermittler Stoever und Brockmöller, ebenfalls aus Hamburg. Spannend wird es in 14 Tagen: Dann können sich die Münsteraner Thiel und Boerne mit ihrem neuesten Fall den 20-Jahres-Rekord zurückholen. Bei den 14- bis 49-Jährigen werden sie das allerdings wohl kaum schaffen: Die 5,21 Mio. des Til-Schweiger-Debüts sind hier einfach ein viel zu guter Wert.

2. "Günther Jauch" holt starke Zahlen mit Maschmeyer
Im direkten Anschluss an den "Tatort" begrüßte Günther Jauch zum Thema Management-Gehälter u.a. Carsten Maschmeyer. 5,70 Mio. sahen zu – ein Marktanteil von 19,7%. Bei den 14- bis 49-Jährigen blieben 1,39 Mio. nach dem Krimi dran – starke 11,7%. Die Gesamtpublikums-Zuschauerzahl ist nicht nur die besten des bisherigen Jahres für Jauch, sondern auch die beste seit 14 Monaten. Natürlich hat neben Carsten Maschmeyer auch Til Schweiger einen großen Anteil an diesem Erfolg.

3. ZDF kann am ehesten mit dem "Tatort" mithalten
Die anderen Sender hatten am Sonntagabend nicht den Hauch einer Chance gegen den "Tatort". Mit 5,50 Mio. erreichte das ZDF noch die beste Zuschauerzahl: Dem Rosamunde-Pilcher-Film "Sonntagskinder" reichte dieser Wert für einen ordentlichen Marktanteil von 14,7%. Stärkstes Privat-TV-Programm war in der Prime Time die Sat.1-Serie "Navy CIS" mit 3,85 Mio. Zuschauern. Die Top 3 der Sonntags-Charts belegt aber komplett Das Erste: Hinter dem "Tatort" folgen die 20-Uhr-"Tagesschau" mit 8,00 Mio. und "Günther Jauch" mit 5,70 Mio.

4. Sat.1-Serien trotz "Tatort" stark, RTL geht mit "Evan Allmächtig" unter
Unter den Privatsendern war Sat.1 im Abendprogramm der erfolgreichste – nicht nur im Gesamtpublikum (siehe oben), sondern auch bei den 14- bis 49-Jährigen. Die beiden US-Serien "Navy CIS" und "The Mentalist" erkämpften sich trotz "Tatort" Zuschauerzahlen von 2,26 Mio. und 1,94 Mio., sowie tolle Marktanteile von 14,8% und 13,3%. "Homeland" kam später mit 800.000 jungen Zuschauern auch wieder auf sehr gute 14,0%. ProSieben erreichte mit "Freundschaft Plus" und 1,72 Mio. immerhin solide 11,9%, RTL ging mit "Evan Allmächtig" hingegen vollkommen unter: Nur 1,46 Mio. sahen zu – miserable 9,6%.

5. "Game of Thrones"-Staffel endet unter dem Sender-Durchschnitt
Unschöne Tage für RTL II: Die Serie "Game of Thrones", die im vergangenen Jahr noch 10% und mehr geholt hatte, landete mit der zweiten Staffel, die der Sender von Freitag bis Sonntag komplett ausgestrahlt hat, im Mittelmaß. Die abschließenden Episoden 8 bis 10 erreichten mit 760.000 14- bis 49-Jährigen nur noch 5,8% und damit einen Marktanteil unterhalb des 12-Monats-Durchschnitts von RTL II, der derzeit bei 6,5% liegt. Vox erreichte mit dem "perfekten Promi Dinner" sogar nur 750.000 und 5,3%, kabel eins mit der Uralt-Klamotte "Otto – Der Liebesfilm" lächerliche 360.000 und 2,4%. Vor 20.15 Uhr kamen andere Otto-Filme aber auf bessere Werte: "Otto – Der Film" um 14.30 Uhr z.B. auf 540.000 und 7,6%.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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