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Bild Ruhrgebiet erweitert Sportteil

Zumindest bei der Bild im Ruhrgebiet investiert Springer in Print. So bekommt die Pott-Ausgabe der Boulevard-Zeitung ab dem morgigen Freitag einen erweiterten Sportteil. Für eine Saison gibt es jetzt immer Freitags eine achtseitige Fußball-Beilage zum Herausnehmen.

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Gegenüber MEEDIA erklärt Gonne Garling, Redaktionsleiter Bild Ruhrgebiet, das Tabloid-Projekt:

Warum braucht die Bild im Ruhrgebiet eine neue Fußball-Beilage. Reicht der normale Sportteil nicht aus?
Bild Ruhrgebiet hat einen exzellenten Sportteil – dennoch glauben wir, dass der Hunger unserer Leser nach Fußballnachrichten noch nicht gestillt ist. Nirgendwo anders sind der Fußballkult und die Fankultur so ausgeprägt wie im Ruhrgebiet. Mit unserer neuen Fußball-Beilage bedienen wir die großen Emotionen und stimmen die Leser auf die Spiel-Wochenenden der Bundesliga ein, gehen aber auch intensiv auf das liebevolle Interesse der Menschen an den kleineren Heimatvereinen ein.
Und – wir sind die einzige Tageszeitung, die das kann, weil wir einen Regionalteil für das ganze Ruhrgebiet haben. Schön für unsere Leser ist auch, dass sie die Beilage im Tabloid-Format herausnehmen und auch am Wochenende noch lesen können.

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Wo liegen die thematischen Unterschiede zum normalen Sportteil?
Wir räumen auch den kleineren Vereinen mehr Platz ein. Den Auftakt machen weiter Borussia Dortmund und der FC Schalke 04. Auch VfL Bochum und MSV Duisburg behalten ihre Stammplätze. Aber es wird auch Platz sein für Geschichten z.B. von Rot-Weiss Essen, Westfalia Herne oder Wattenscheid 09. Fußball-Kult, wie es ihn nur  im Revier gibt!

Warum kommt die Beilage gerade im Ruhrgebiet. Rhein/Main hat mittlerweile ja mittlerweile ebenfalls eine sehr bunte Fußball-Landschaft (Eintracht, Mainz, FSV, Kickers Offenbach, Darmstadt 98 etc.)?

Weil hier im „Ruhrpott“ das Herz des Fußballs schlägt. In keiner Region wird der Fußball so gelebt. Wenn an einem Spieltag 80.000 Fans im Dortmunder Stadion und nur 30 Kilometer in Gelsenkirchen 60000 Fans Schalke zujubeln, dann ist das in Deutschland einzigartig – wie gesagt: Die Menschen hier können nicht genug von Fußball bekommen!

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