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„Der Dicke“: Schauspieler Dieter Pfaff ist tot

Für die meisten war er “Der Dicke” - eine Rolle, die Dieter Pfaff im wahrsten Sinne des Wortes auf den Leib geschrieben war. Als Rechtsanwalt setzt er sich für die Rechte der kleinen Leute ein, bevor Sat.1 überhaupt an “Danni Lowinski” gedacht hatte. Für seine Rollen wurde der studierte Germanist mehrfach ausgezeichnet, zweimal mit dem Grimme-Preis. Nun ist der gebürtige Dortmunder im Alter von 65 Jahren im Kreise seiner Familie in Hamburg verstorben. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

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Seine Agentin Sibylle Flöter bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der Bild. Bei Pfaff war im vergangenen Herbst Lungenkrebs diagnostiziert worden. Noch im Februar sah es ganz danach aus, als würde der Schauspieler nach Chemotherapie und Bestrahlungen bald wieder vor der Kamera stehen. “Der Krebs ist weg”, zitierte ihn die Bild am Samstag. Für März waren die Dreharbeiten für die fünfte Staffel der ARD-Serie “Der Dicke” angesetzt worden. Wie es dort nun weitergeht, ist noch unklar.

Für seine Arbeit in “Bloch", "Der Dicke", "Kommissar Beck" und "Sperling" war der Schauspieler mit der Goldenen Kamera und dem Bayrischen Fernsehpreis ausgezeichnet worden.

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Lutz Marmor, ARD-Vorsitzender und NDR-Intendant: "Wahrhaftig, beharrlich, einfühlsam und von einzigartiger Präsenz: So war Dieter Pfaff als Schauspieler. Diese Eigenschaften machten ihn unverwechselbar. Dieter Pfaff war der ARD und dem NDR eng verbunden. Mit seinem Tod verliert das deutsche Fernsehen eine wichtige Persönlichkeit. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie."

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