Cruise vs. Bauer: Verhandlung nicht öffentlich

Im Rechtsstreit zwischen Hollywood-Star Tom Cruise und dem Bauer-Verlag geht es hoch her: Bert Fields, der Anwalt von Cruise, holte unlängst die verbale Keule raus und bezeichnete den Bauer-Verlag als "Schmierfinken, die widerliche Lügen" verbreiten. Weitere Sprüche dieser Art sowie Details zu der Rolle Scientologys in dem Fall werden womöglich nicht an die Öffentlichkeit gelangen: Wie US-Medien berichten, soll es eine nicht-öffentliche Vermittlung zwischen beiden Parteien geben.

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Cruise klagt, weil das zu Bauer gehörige Magazin Life & Style in den USA berichtete, dass der Hollywoodstar seine Tochter Suri vernachlässigt habe. Seit Oktober nutzen sowohl der Bauer-Verlag, als auch die Anwälte des Schauspielers die Möglichkeit, Auskunft über verhandlungsrelevante Details zu erhalten. Dabei häufig im Zentrum des Interesses: die Rolle der Sekte Scientology, der Cruise angehört.
Die Verhandlung wird nun aber fürs Erste hinter verschlossenen Türen stattfinden. Cruise und Bauer wurden angewiesen an einer nicht öffentlichen Vermittlung teilzunehmen. Das berichtet das US-Portal "The Wrap". Die Vermittlung sei jedoch nicht bindend. Der Schritt hin zu nicht-öffentlichen Verhandlungen war erwartet worden.
Weiter wird darüber spekuliert, dass es beide Seiten auf einen Richterspruch ankommen lassen könnten. Dass Bauer einer außergerichtlichen Einigung zustimmt, wird von Beobachtern bezweifelt. Gegenüber MEEDIA erklärte der Verlag im Februar: "Die Bauer Media Group wird ihre Position im Rechtsstreit mit Tom Cruise weiterverfolgen", wollte sich jedoch zum laufenden Verfahren nicht weiter äußern.

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