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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Finanz-Journalistin

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat die Wohnräume der Gesellschafterin und Herausgeberin der Fachzeitschrift Finanzwelt, Dorothee Schönreich, durchsucht. Das berichtet das Handelsblatt. Schönreich werde vorgeworfen, durch falsche Berichterstattung der Investmentgesellschaft S&K Anleger zugeführt zu haben.

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Sie soll wahrheitswidrig und schönfärberisch über Produkte von S&K berichtet haben. Aufgrund der Berichterstattung von Finanzwelt habe die Firma zahlreiche Anleger gefunden. Das nimmt die Staatsanwaltschaft laut Handelsblatt an. Im Gegenzug für ihre Aktivitäten habe Schönreich 6.000 Euro monatlich als "Beraterhonorar" erhalten. Außerdem habe sie ein Prozent der Umsätze bekommen, wenn durch ihre Tätigkeiten Gelder an die Investmentfirma flossen. Von den Gründern der S&K, Stephan Schäfer und Jonas Köller, habe die Finanzwelt-Herausgeberin zudem Handtaschen und Schmuck als Sach-Geschenke angenommen. 
Laut eigenen Angaben hat die Finanzwelt eine Auflage von 50.000 Exemplaren. Die S&K ist am Dienstag in die Schlagzeilen geraten. Dem Unternehmen wird Anlagebetrug vorgeworfen. Mit einem Schneeballsystem seien Anleger um mehr als 100 Millionen Euro betrogen worden. Im Rahmen einer bundesweiten Razzia wurden mehrere Hauptverdächtige in Untersuchungshaft genommen.

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