Schmidt lästert über “Wabbelkopf” Herres

So ändern sich die Zeiten. Früher sendete Harald Schmidt bei der ARD oder Sat.1 und gab Interviews im Spiegel oder der FAZ. Heute sendet er bei Sky und gibt ein Interview in der Super Illu. Neben seinen FKK-Vorlieben befragte das Fachblatt für alles Ostdeutsche Schmidt auch zu seiner TV-Zukunft und den lieben Branchen-Kollegen. Dabei teilte er in gewohnter Manier aus. ARD-Programmdirektor Volker Herres bezeichnet er als “Wabbelkopf” und “Wetten dass..?” findet er “schnarchlangweilig”.

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Mit Sky sei er jetzt beim “perfekten Sender“ gelandet, gab Harald Schmidt der Super Illu zu Protokoll (eine Kurzfassung des Interviews ist auch online zu lesen). Er mache seine Sendung noch so lange, wie Sky sie im Programm habe, danach sei Schluss. Die Frage, ob er nur deshalb noch arbeite, weil er Geld in Ost-Immobilien versenkt habe, verneint Schmidt: “Da verwechseln sie mich wohl mit Thomas Gottschalk.”

Über Gottschalks gescheiterte Vorabend-Show “Gottschalk Live” urteilt Schmidt erstaunlich milde: “Das war sicherlich in dieser Phase seiner Entwicklung richtig.” Jetzt sei er neugierig, was aus der neuen ARD-Sendung für Gottschalk werde, die sich Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff überlege.

Zu Markus Lanz und dessen Engagement bei “Wetten dass..?” fällt Schmidt nichts ein, denn: “Ich habe die Show noch nie gesehen.” Auch in den vergangenen zehn Jahren mit Gottschalk habe er kein “Wetten dass..?” geschaut, weil er die Sendung “schnarchlangweilig” finde.

Seinen Rauswurf bei Sat.1 betrachtet Schmidt mittlerweile aus dem Blickwinkel des Aktionärs: “Als Aktionär kann ich meinen Rausschmiss absolut unterstützen.” Noch mehr Beifall findet bei Schmidt nur der Rauswurf von Johannes B. Kerner bei Sat.1. Mit einer Einschränkung: “Den hätten sie schon viel früher rausschmeißen sollen, dann hätten wir uns so eine kleine Seitwärtsbewegung in der Aktie erspart.”

Kerner bekommt noch mehr Fett weg in dem Schmidt-Interview der Super-Illu. Beim ZDF habe man zuerst gedacht “Oh Gott, wir sind Kerner los!” Später sei das umgeschlagen in “Zum Glück sind wir Kerner los!” Kerner sei an Größenwahn gescheitert und habe sich beim ZDF schlicht “verzockt”. Schmidts Fazit: “Hätte Kerner ein bisschen aufgepasst, hätte es die Karriere von Lanz nie gegeben.”

Einen eventuellen Anruf der ARD würde er nicht mehr entgegennehmen, so Schmidt – und gibt auch ARD-Programmdirektor Volker Herres noch einen mit: “Wer soll denn da anrufen? Dieser Kleine mit dem Wabbelkopf? Dieser Herres? Der hat ja auch gar keine Nummer von uns.” Nach diesem Interview ist mit einem Anruf der ARD bei Harald Schmidt wahrscheinlich wirklich nicht mehr zu rechnen.

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