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Schrei vor Glück: Zalando erreicht Breakeven

Schuh-und-Mode-Online-Versandhaus Zalando hat im Jahr 2012 in der Region Deutschland-Österreich-Schweiz erstmals den Breakeven erreicht. Das teilte Investor Kinnevik am Freitag in seinem Jahresbericht mit. Der Gesamt-Umsatz des Online-Kaufhauses hat sich dabei von 510 Mio. Euro 2011 auf sagenhafte 1,15 Mrd. Euro im Jahr 2012 mehr als verdoppelt. Zudem bestätigte Kinnevik eine Retourenquote von ca. 50% bei Zalando - eine Zahl, die Mitgründer Ruben Ritter kürzlich bereits genannt hatte.

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Investment AB Kinnevik ist direkt an Zalando beteiligt und hält zudem einen Anteil am Inkubator Rocket Internet, dem ebenfalls Teile von Zalando gehören. Daher sind in den Kinnevik-Berichten auch immer Passagen zum Online-Kaufhaus vertreten. Für 2012 heißt es dort u.a. "Zalando, the largest online player in the fashion sector in Europe, reported sales of EUR 1.15bln for 2012 compared to EUR 510m in 2011 and reached break-even for the full year in Germany, Austria and Switzerland." Genaue Zahlen zum Breakeven nennt man aber nicht.

Das Umsatz-Wachstum setzt damit seine eindrucksvolle Entwicklung fort. Aus 6 Mio. Euro im Jahr 2009 wurden 2010 schon 150 Mio., 2011 sogar 510 Mio. und nun die heftigen 1,15 Mrd. Euro. Nach eigenen Aussagen ist Zalando damit "das erste europäische Unternehmen, das bereits vier Jahre nach der Gründung einen Netto-Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaftete." Auch die Bilanzzahlen haben sich laut Kinnevik verbessert: "The group reported an operating margin of -8% for 2012 compared to -12% in 2011 despite strong sales growth in core markets and continued investments into new markets. The numbers for 2012 are preliminary and unaudited."

Zur Retourenquote bei Zalando sagt Kinnevik: "As part of its business offering, Zalando has a generous return policy resulting in an average return rate of around 50%. This makes it very important to have a cost efficent and best in class logistic set up." Damit bestätigt der Bericht die Aussagen des Mitgründers Rubin Ritter, der kürzlich ebenfalls von etwa 50% gesprochen hatte.

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Die Zalando-Zahlen sind eine weitere dramatische Nachricht für den stationären Handel in Deutschland, dem durch den boomenden Online-Shopping-Markt Milliarden-Umsätze verloren gehen. Fachblog exciting commerce hatte kürzlich ein paar spannende Zahlen zu diesem explosiven Wachstum zusammen gestellt.

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