„Fastnacht in Franken“ stürmt die Charts

Auch 2013 war die "Fastnacht in Franken" ein unglaublicher Erfolg für den Bayerischen Rundfunk. 3,82 Mio. sahen die Show am Freitag ab 19 Uhr - ein herausragender Marktanteil von 12,6% und Platz 6 in den bundesweiten Quotencharts. Nur fünf Sendungen des ZDF und von RTL hatten am Freitag mehr Zuschauer. Selbst im jungen Publikum erreichte die BR-Sendung 5,4% und kam damit in etwa auf das Niveau von RTL II und kabel eins. Ganz vorn finden sich dort RTL und ProSieben.

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Hier sind die 5 Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. "Fastnacht in Franken" auf den Plätzen 1 bis 10 der BR-10-Jahres-Charts
Was für ein Ausnahmeerfolg die "Fastnacht in Franken" für das Bayerische Fernsehen ist, zeigt ein Blick auf die 10-Jahres-Charts des Senders. Dort finden sich die zehn Ausgaben der Jahre 2004 bis 2013 nun auf den Rängen 1 bis 10. Alle zehn Shows erreichten mindestens 3,40 Mio. Zuschauer. Einen Rekord erzielte die 2013er-Ausgabe mit 3,82 Mio. allerdings nicht, 2006 und 2010 lief es mit 3,95 Mio. und 3,98 Mio. Zuschauern noch einen Tick besser. Das ist angesichts allgemein sinkender Karnevals-Quoten allerdings kein Beinbruch, den die "Fastnacht in Franken" gehört zu den stabilsten Vertretern des Genres. Und: Sie erreichte mit den 3,82 Mio. Sehern ein größeres Publikum als die drei Karnevals-Shows im Ersten in dieser Woche.

2. Schwacher Staffelstart für "Fringe"
Auch auf dem neuen Sendeplatz am späten Freitagabend ist die ProSieben-Mysteryserie "Fringe" kein großer Erfolg mehr. Im Gegenteil: Nur 710.000 und 540.000 14- bis 49-Jährige wollten die beiden Folgen ab 23.05 Uhr sehen – unbefriedigende Marktanteile von 8,8% und 10,5%. Am Vorprogramm lag das nicht: "Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung" erreichte um 20.15 Uhr mit 1,38 Mio. 14- bis 49-Jährigen immerhin 12,9% und belegt damit Platz 4 der Tages-Charts. Gewonnen hat den Tag in der Zielgruppe "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit 1,71 Mio. (18,3%) vor der "ultimativen Chart Show" (1,70 Mio. / 17,2%) und "Wer wird Millionär?" (1,66 Mio. / 15,4%). Sat.1 erzielte mit "Der Staatsfeind Nr. 1" halbwegs solide Werte von 1,10 Mio. und 10,3%.

3. Gute Quoten für Felix Sturms Niederlage
Es war mal wieder ein peinlicher Höhepunkt im Boxsport: Zunächst sagte Ringsprecher Michael Buffer mit Felix Sturm den falschen Sieger an, dann erwies sich das Publikum angesichts der Niederlage des 33-Jährigen als schlechter Verlierer. Ob Sturms Karriere weiter geht, weiß wohl nur er selbst, Sat.1 würde es sich angesichts der Quoten wohl wünschen. Immerhin 2,58 Mio. Boxfans sahen ab 23.35 Uhr noch zu – ein guter Marktanteil von 16,9%. Im jungen Publikum entsprachen 870.000 einem Marktanteil von 13,0%.

4. Vox punktet mit "Geschichte des Menschen"
Dass man als Privatsender auch mit vier Stunden Dokumentation am Stück beim Publikum punkten kann, bewies am Freitag Vox. Die erste Hälfte der BBC-Doku "Die Geschichte des Menschen" erreichte von 20.15 Uhr bis 0.10 Uhr durchschnittlich immerhin 880.000 14- bis 49-Jährige und damit einen guten Marktanteil von 8,9%. Die beiden Vox-Hauptkonkurrenten können ebenfalls zufrieden sein: Bei RTL II hievten 780.000 junge Zuschauer den "Wedding Planner" auf 7,2%, bei kabel eins kam der "Castle"-Staffelauftakt mit 860.000 auf tolle 8,0% und "The Mentalist" mit der Wiederholung der allerersten Folge danach auf 740.000 und 6,7%.

5. ZDF siegt mit Krimis, Das Erste versagt mit Komödie
An der Spitze der Freitags-Charts finden sich vor allem ZDF-Programme: "Der Staatsanwalt" und die "SOKO Leipzig" belegen mit 5,01 Mio. und 4,94 Mio. Zuschauern, sowie Marktanteilen von 15,3% und 15,4% die Plätze 1 und 2, hinter "Wer wird Millionär?" (4,82 Mio. / 14,8%) folgen die "SOKO Wien" (4,65 Mio. / 21,7%) und "heute" (3,84 Mio. / 14,8%) auf den Rängen 4 und 5. Keine Chance auf vordere Plätze hatte hingegen Das Erste: Für die Komödie "Als meine Frau mein Chef wurde…" entschieden sich nur 3,32 Mio. Leute – ein unschöner Marktanteil von 10,2%. Das Erste verlor damit auch gegen die "Fastnacht in Franken" im Dritten des BR.

Die Top 20 der meistgesehenen Sendungen bei den 14- bis 49-Jährigen und die "5 Dinge" der vergangenen Tage finden Sie wie immer hier.

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