Marissa Mayer sorgt für Yahoo-Comeback

Turnaround-Signale in Sunnyvale: Nur sechs Monate nach ihrem Amtsantritt bei Yahoo ist der Einfluss von Marissa Mayer auch in der Bilanz ersichtlich. Erstmals seit vier Jahren konnte der Internet-Pionier wieder steigende Umsätze vermelden. Die Gewinne gingen wegen Restrukturierungskosten zurück, konnten die Analysten-Schätzungen der Wall Street aber dennoch schlagen. Doch Marissa Mayer will mehr: "Wir brauchen jetzt eine Kettenreaktion", will die neue Yahoo-Chefin für Aufbruchsstimmung sorgen.

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Turnaround-Signale in Sunnyvale: Nur sechs Monate nach ihrem Amtsantritt bei Yahoo ist der Einfluss von Marissa Mayer auch in der Bilanz ersichtlich. Erstmals seit vier Jahren konnte der Internet-Pionier wieder steigende Umsätze vermelden. Die Gewinne gingen wegen Restrukturierungskosten zurück, konnten die Analysten-Schätzungen der Wall Street aber dennoch schlagen. Doch Marissa Mayer will mehr: "Wir brauchen jetzt eine Kettenreaktion", will die neue Yahoo-Chefin für Aufbruchsstimmung sorgen. 

Yahoo ist zurück – zumindest ein bisschen. Erstmals seit vier Jahren kann der strauchelnde Internetriese wieder steigende Umsätze vermelden und damit so etwas wie ein Comeback-Signal senden. Wenn auch nur symbolisch: Die Erlöse im abgelaufenen Weihnachtsquartal zogen um ganze zwei Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar an.

Die Gewinne entwickelten sich dagegen wegen Abschreibungen auf die Firmenschließung in Südkorea rückläufig auf 190 Millionen Dollar. Vor Steuern und Abschreibungen hätte Yahoo 283 Millionen Dollar oder 32 Cent je Aktie verdient, ein Plus von neun Prozent. Die Analystenschätzungen wurden damit deutlich geschlagen.

"Das mobile Geschäft ist enorm wichtig für uns"

"Ich bin sehr stolz auf unser viertes Quartal", zeigte sich Marissa Mayer sichtlich erfreut. Allerdings offenbart die Bilanz Licht und Schatten: Währen die Werbeerlöse über die Internetsuche um beachtliche 14 Prozent anzogen, gingen die Umsätze bei grafischen Anzeigen (Display Ads) um fünf Prozent im Verhältnis zum Vorjahresquartal zurück.  

In der anschließenden Telefonkonferenz versuchte Mayer Aufbruchsstimmung zu erzeugen. "Wir brauchen jetzt eine Kettenreaktion", beschwor die frühere Google-Managerin Turnaround-Hoffnungen. "Das mobile Geschäft ist enorm wichtig für uns", machte Mayer klar, wo sie Yahoos Zukunft.

Erste Erfolge wären erkennbar: So seien die Zugriffe auf die Fotosharing-Community Flickr seit dem Redesign und dem Relaunch der mobilen App um ein Viertel gestiegen. Anleger ließen sich von Mayers Zuversicht überzeugen und schickten die Yahoo-Aktie nachbörslich um drei Prozent nach oben.

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