Frankreich: Überlegung zu neuer Steuer für Google und Co.

Publishing Unzählige Europäer arbeiten unendgeldlich für Google, Facebook, Amazon und andere Internetgiganten, da sie mit ihren Daten den Unternehmen helfen, Anzeigen oder Produkte zu verkaufen. Diese Überlegung ist Grundgedanke eines Experten-Vorschlags an den französischen Präsidenten. Der regt an: Der Staat sollte eine Steuer auf das Sammeln von Kundendaten erheben.

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Damit könnten die großen US-Internetfirmen in Europa stärker zur Kasse gebeten werden. Hintergrund ist die Problematik, dass Firmen wie Google, Apple oder Amazon trotz enormer Umsätze in der EU hier nur wenig Steuern zahlen. Der Grund dafür liegt in der Geschickten Verrechnung von Gewinnen zwischen einzelnen Unterfirmen in verschiedenen Staaten sowie Lizenzgebühren.
Pierre Collin und Nicolas Colin haben den Bericht geschrieben, in dem diese Steuer vorgeschlagen wird. Erstellt haben sie ihn im Auftrag der französischen Regierung. Der Bericht betont aber auch, ein international abgestimmtes Vorgehen sei wichtig. "Wir wollen sicherstellen, dass Europa nicht zu einem Steuerparadies für eine bestimmte Zahl von Internet-Giganten wird", zitiert die New York Times Fleur Pellerin, Ministerin im französischen Kabinett.

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